Zu laut: Südpol schickt Schlagzeuge ins Exil

Der Schlagzeugunterricht in der Musikschule Südpol wird für die nächsten fünf Jahre auf den Vorplatz verlegt. Damit sollen störende Schallübertragungen vermieden werden.

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Julian Vogel beim Schlagzeugunterricht im Südpol. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Julian Vogel beim Schlagzeugunterricht im Südpol. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Drum Set und Bandproben sind in der Musikschule Südpol die mit Abstand lautesten Unterrichtsfächer. Ab Herbst werden für den Schlagzeugunterricht deshalb zwei provisorische Unterrichtszimmer auf dem Vorplatz bereitgestellt, wie sie Stadt Luzern in einer Mitteilung schreibt. Das Provisorium soll für die nächsten fünf Jahre bestehen. Längerfristig sei aber vorgesehen, diese Unterrichtszimmer in einem Neubau auf der Nachbarparzelle zu integrieren.

Vortragsübungen gestört

Grund für die Verlegung des Schlagzeugunterrichts sei die Schallübertragung. Diese wirke sich negativ auf den allgemeinen Musikunterricht aus und störe Vortragsübungen. Der Unterrichtsbetrieb könne nur mit einer Auslagerung des Schlagzeugunterrichts optimiert werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Mit zwei provisorischen Modulzimmern auf dem Vorplatz soll dafür Raum geschaffen werden.

Die Finanzierung erfolge über den bewilligten Baukredit Südpol. Für die Erstellung dieses Provisoriums ist eine Baubewilligung der Gemeinde Kriens erforderlich.

pd/bep