Zu plump - «Tatort» muss überarbeitet werden

Keine Spannung und kein Witz: Der Luzerner «Tatort» wird vorerst nicht ausgestrahlt. Das lässt den Tourismusdirektor hoffen.

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Die beiden Hauptdarsteller: Stefan Gubser und Sofia Milos. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Die beiden Hauptdarsteller: Stefan Gubser und Sofia Milos. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

«Der Film genügt unseren Ansprüchen nicht. Mit diesem 'Tatort' sehen wir schlecht aus.» Das sagt Nathalie Wappler, neue Kulturchefin des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF). In der Ausgabe der «SonntagsZeitung» vom 13. Februar kritisiert sie den Krimi. Die Handlung wimmle von Klischees und die amerikanische Schauspielerin Sofia Milos («CSI Miami») überzeuge nicht. Nun hat das Schweizer Radio und Fernsehen die Notbremse gezogen.

Der Luzerner «Tatort» muss überarbeitet werden, weshalb die Ausstrahlung verschoben wird. Luzerns Tourismusdirektor Marcel Perren zeigte sich überrascht. «Ich habe mich gefreut, im April den ersten Schweizer Tatort seit neun Jahren zu sehen. Wenn aber jetzt der Film nachgebessert wird und Luzern dadurch besser zur Geltung kommt, ist das unter diesen Umständen positiv zu werten», so Perren. Wann der Luzerner «Tatort» gezeigt wird, steht noch nicht fest. Ursprünglich hätte die Folge am 17. April im Schweizer Fernsehen, in der ARD und im ORF ausgestrahlt werden sollen.

Roger Rüegger und Benno Mattli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.