Zu teure Ausbildung: Lehrer kritisieren Kanton

Die Lehrer kritisieren die Integrative Förderung an der Volksschule: Es gebe zu wenig ausgebildete Lehrer – und es hapere bei der Umsetzung.

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Integrative Förderung wird überall gefordert, ist aber zu teuer. (Symbolbild/Neue LZ)

Integrative Förderung wird überall gefordert, ist aber zu teuer. (Symbolbild/Neue LZ)

Das neue Schuljahr hat eben erst begonnen, doch viele Luzerner Lehrpersonen haben schon Sorgen. Besonders das System der Integrativen Förderung (IF) macht ihnen Kopfzerbrechen: Rund die Hälfte der IF-Lehrer haben keine entsprechende Ausbildung. Integrative Förderung bedeutet, dass möglichst alle Schüler eine Regelklasse der Volksschule besuchen können. Speziell ausgebildete IF-Lehrer begleiten die Klassenlehrer und unterstützen die Förderung von lernschwachen und verhaltensauffälligen Schülern.

Zu teuer 

Eine IF-Lehrerin aus der Region Luzern, die in einem Pensum von 20 Lektionen pro Woche angestellt ist, spricht von einer «sehr komplexen Situation». Sie setzt insbesondere ein Fragezeichen hinter die IF-Ausbildung an der PHZ Luzern, die der Kanton für den Unterricht eigentlich verlangt. Diese dauert laut Roger Dettling von der PHZ Luzern 28 Tage, verteilt auf zwei Semester. Die Lehrer müssen laut Dettling die 6600 bis 7200 Franken Kurskosten vorschiessen, bevor sie diese vom Kanton Luzern zurückerstattet bekommen.

Luzia Mattmann

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