ZÜNFTE: Karnöffel, Chele-Zänni und Mugge im Grend

Zurzeit feiern sie wieder Urständ: Doch die meisten Fasnachtszünfte auf der Landschaft sind nicht sehr alt. Warum sind sie entstanden?

Pirmin Bossart
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Altishofen, 1976: Hans und Miggi Hodel, Zunftmeisterpaar der Pfyfferzunft mit Kindern – der Traktor steht heute im landwirtschaftlichen Museum Burgrain. (Bilder PD)

Altishofen, 1976: Hans und Miggi Hodel, Zunftmeisterpaar der Pfyfferzunft mit Kindern – der Traktor steht heute im landwirtschaftlichen Museum Burgrain. (Bilder PD)

Pirmin Bossart

Seien wir ehrlich: Zünfte sind für anarchische Fasnächtler eine zwiespältige Sache. Das suggerieren zumindest die ehrenwerten Zünfte in der Stadt Luzern, wie wir sie an den Fasnachtstagen wahrnehmen: Bieder kostümierte Herrengesellschaften, die sich auf eine lange Tradition berufen, in historischen Gemäuern ihre Sitzungen abhalten und sich mit angestaubt anmutenden Insignien und Ritualen als wichtige Träger der närrischen Tage ihre Lorbeeren holen.

Aber halt, werden die Zunftoberen aufmucken: Was weiss dieser humorlose Schreiberling schon? Nun gut. Schauen wir genauer hin. Werfen wir einen Blick in die Geschichte und konzentrieren wir uns auf die Landschaft, wo vielleicht alles ein wenig anders ist.

Wichtige Bruderschaften

Gegen die ehrwürdige Zunft zu Safran in Luzern, die schon seit Mitte des 15. Jahrhunderts mit der Fritschifasnacht verbunden ist, kommt auf der Luzerner Landschaft keine andere Zunft an, weder quantitativ noch von der Traditionslinie her. Das Auffallende an den Land-Zünften ist gerade die Tatsache, dass sie relativ jung sind. Mit drei gewichtigen Ausnahmen: 1876 wurde die Zunft Heini von Uri Sursee gegründet, 1891 die Karnöffelzunft Willisau und 1901 die Fleckenzunft Beromünster.

Basel (Bild: Josef Müller)
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Basel (Bild: Josef Müller)
Basel (Bild: Josef Müller)
Basel Dienstag 17.15 Uhr (Bild: Josef Müller)
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Ganz nah dem Trottoirrand entlang. (Bild: Josef Müller)
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Basel ( alle Bilder vom Dienstag ) (Bild: Josef Müller)
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Basler Fasnacht Dienstagnachmittag (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Langenthal (Bild: Josef Müller)
Umzug Langenthal (Bild: Josef Müller)
Fasnacht in Langenthal, heute Sonntag 18.2.2018 (Bild: Josef  Müller)
Es ist schon sehr hart, wenn MANN ausgerechnet die Fasnachtstage hinter Gittern verbringen muss! Wie bloss hat er sich das eingebrockt? (Bild: Niklaus Rohrer)
Helenas Hofreitschule der Gruppe HELENA STUBENREIN. Im Einsatz waren Märchen-, Comic- und Westernhelden. Ein Supergaudi für Gross und Klein! (Bild: Niklaus Rohrer)
Herrliche Fasnachtsgestalten in wunderbar passender Umgebung. Sie waren ihrer grossen Aufmerksamkeit gewiss und genossen es auch entsprechend. (Bild: Niklaus Rohrer)
Raus aus dem Altersheim, ein bisschen Abwechslung muss ab und zu mal während der Fasnacht sein! (Bild: Margrith Imhof-Röthlin)
Bild: Theres Nussbaumer
Chinesischer Drache. (Bild: Theres Nussbaumer)
Da wird tatsächlich ein Wolf von einem Drachen gebissen. (Bild: Theres Nussbaumer)
Helenas Hofreitschule der Gruppe Helena Stubenrein. Im Einsatz waren Märchen-, Comic- und Westernhelden. Ein Supergaudi für Gross und Klein. (Bild: Niklaus Rohrer)
Tambourmajor der Pilatusgeister vor dem Wahrzeichen der schönsten Stadt. (Bild: Dominik Baumgartner)
Helenas Hofreitschule der Gruppe HELENA STUBENREIN. Im Einsatz waren Märchen-, Comic- und Westernhelden. Ein Supergaudi für Gross und Klein. (Bild: Niklaus Rohrer)
Am Chenderomzog Lozärn. Vorhutgruppe, die - von einem Konfettiregen getroffen - Plausch, Spass und eine grossartige Freude zum Ausdruck bringt. (Bild: Niklaus Rohrer)
"Wehalb nur hab ich heute so einen müden, schweren Kopf? Liegt es etwa gar an der Fasnacht? Falls ja, da  kann mir auch ein Aspirin kaum mehr helfen!" (Bild: Niklaus Rohrer)
Wichtel an der Luzerner Fasnacht (Bild: Irene Blum)
Noteheuer Lozärn (Bild: Rose-Marie Füglistaller)
Wotsch es Zältli? (Bild: Rose-Marie Füglistaller)
am Kinder-Monster-Umzug (Bild: Rose-Marie Fülistaller)
am Kinder-Monster-Umzug (Bild: Rose-Marie Füglistaller)
am Kinder-Monster-Umzug (Bild: Rose-Marie Füglistaller)
am Kinder-Monster-Konzert (Bild: Rose-Marie Füglistaller)
am Kinder-Monster-Umzug (Bild: Rose-Marie Füglistaller)
ein weiser alter Mann an der Luzerner Fasnacht (Bild: Rose-Marie Füglistaller)
am Fasnachts-Dienstag in Luzern (Bild: Rose-Marie Füglistaller)
Hatschi ! Und Gsundheit ! (Bild: Rose-Marie Füglistaller)
Ideale Fasnachts-Kulisse (Bild: Rose-Marie Füglistaller)
Die Daltons-Brüder beim 41. Motteri-Umzug in Malters (Bild: Oliver Gutfleisch)
two in one (Bild: Ammann-Rast Margrit)
Klar zählen sehr oft auch die inneren Werte und die können in diesem Fall nur besser sein ! (Bild: Margrith Imhof-Röthlin)
Royaler Besuch am Güdismäntig (Bild: Karen Plüss)
Gross und klein an der Fasnacht (Bild: Edith Tanner)
Viel Spass an der Luzerner Fasnacht (Bild: Edith Tanner)
Die einheimische Guuggenmusik Änzischränzer mit dem Motto DRAKUHLA bringt ein Ständchen an der Kinderfasnacht in Hergiswil bei Willisau. (Bild: Peter Helfenstein)
Wenn wotsch under de Lesebilder i der LZ cho, de muesch als Pizzaiolas ad Fasnacht go ! (Bild: Margrith Imhof-Röthlin)
Zunftmeisterpaar und Nebenzunftmeisterpaar Triengen und Schlierbach (Bild: Regina Kaufmann)
two in one (Bild: Ammann-Rast Margrit)
Blick ins Städtchen Sursee kurz nach 16 Uhr (Bild: Josef Müller)
Sursee (Bild: Josef Müller)
Sursee (Bild: Josef Müller)
Farbtupfer (Bild: Josef Müller)
two in one (Bild: Ammann-Rast Margrit)
two in one (Bild: Ammann-Rast Margrit)
two in one (Bild: Ammann-Rast Margrit)
Traumwetter (Bild: Josef Müller)

Basel (Bild: Josef Müller)

Es ist kein Zufall, dass diese ersten Zünfte gerade in Sursee, Willisau und Beromünster entstanden. Der Keim des Zunftwesens war ihnen nicht fremd. «Alle Luzerner Städte und Flecken hatten gleichzeitig sogar mehrere Zünfte oder Bruderschaften, wie man sie meist nannte», sagt der Lokalhistoriker Ludwig Suter aus Beromünster, der auch Zunftmitglied ist. Die Zünfte in alter Zeit waren Zusammenschlüsse von Handwerkern und Kaufleuten. Sie existierten vom Mittelalter bis zur Französischen Revolution.

Die Zünfte stammten aus bestimmten Berufsgruppen, die unter sich Preise, Löhne, Leistungen und Ausbildung absprachen. «Sie versuchten, politischen Einfluss zu nehmen auf die Obrigkeit, die damals meist aus Adel, Patriziat oder kirchlicher Hoheit bestand. Aber sie leisteten auch soziale Hilfe an junge Witwen und unmündige Kinder verstorbener Zunftmitglieder», weiss Suter. Wohlhabende Zünfte, wie in der Stadt Luzern, besassen ihre eigenen Zunfthäuser. Mit dem Beginn der Industrialisierung verloren die Zünfte an Bedeutung.

Rückbesinnung

Ende des 19. Jahrhunderts setzt eine Rückbesinnung auf diese Tradition ein. Doch die damals entstandenen Gesellschaften waren laut Suter «unterhaltender und gesellschaftlicher Natur. An der Fasnacht wurden Umzüge, Maskentreiben und Bälle organisiert». Die 1901 gegründete Bööggenzunft Beromünster, deren Rechtsnachfolgerin später die Fleckenzunft wurde, verfolgte kulturelle Ziele und organisierte primär die Fasnacht. «In Beromünster gab es ab 1905 alljährlich und regelmässig Fasnachtsumzüge. Sie gehörten zu den ersten auf der Luzerner Landschaft.»

In diesem Umfeld der Wiederbelebung der Fasnachtskultur und der Pflege von alten Bräuchen formierte sich auch die Zunft Heini von Uri, deren Entstehung und Bedeutung von alt-Stadtarchivar Stefan Röllin im «Der Geschichtsfreund» (2002) hervorragend dokumentiert wurde: Die Zunft wurde bereits 1876 von über 100 Bürgern ins Leben gerufen. Mythologischer Hauptprotagonist ist mit Heini von Uri der ehemalige Hofnarr von Herzog Leopold, der in der Schlacht bei Sempach 1386 gefallen war. Dieser Heini soll sich nach der Schlacht in Sursee niedergelassen und fortan als Stadtnarr gewirkt haben. Der jährlich neu gewählte Heinivater der Zunft erinnert an diesen Vorfahren.

Karnöffel als Namensgeber

Einen Stadtnarr kann seit dem 15. Jahrhundert auch Willisau in seiner Fasnachtsgeschichte vorweisen. Als aber 1891 eine Zunft gegründet wurde, kam nicht dieser Stadtnarr, sondern der Karnöffel (grober Landsknecht, Schlägertyp) als Namensgeber zur Ehre. Untrennbar damit verbunden ist das Karnöffel- oder Kaiserspiel, das im Mittelalter ein verbreitetes Kartenspiel unter Söldnern und Landsknechten war und auch in der Heilig-Blut-Legende von Willisau (1392) eine Rolle spielte.

Die Karnöffelzunft, die bei der Gründung von den fasnächtlichen Auftritten der Zunft zu Safran inspiriert worden war, hat sich vollumfänglich diesem althergebrachten Volksgut um das Karnöffeln verschrieben. Seit 2001 tragen die Mitglieder Gewänder, deren Sujets auf den im Original noch bestehenden Willisauer Karnöffelspielkarten beruhen. «Das Brauchtum wird bei uns sehr gross geschrieben. Wir haben einen speziellen kulturellen Beirat, der sich um diese Belange kümmert», sagt Zunftspräsident Bruno Bühler.

Stolz sind die Willisauer auf die Exklusivität, dass sie zu den drei bis vier Zünften in der Schweiz gehören, die Mitglied der schwäbisch-alemannischen Narrenzünfte (VSAN) sind und jedes Jahr an einem internationalen Narrentreffen teilnehmen können. Der VSAN wurde 2015 gar in das immaterielle Kulturerbe der Unesco aufgenommen. Das hat auch die Basler Fasnacht geschafft – aber nicht die Luzerner Fasnacht.

Hinkender Schreiner

Neben diesen drei «Städtli»-Zünften ist überraschenderweise auch in Doppleschwand bereits 1907 eine Zunft gegründet worden. «Die Narrenzunft anno 1907 organisierte lediglich die Fasnacht und war daneben bedacht, dass es eine Woche lang närrisch, äffisch und etwas exotisch zugeht», wird dazu auf der Homepage festgehalten. Die Geschichte der Doppleschwander Narrenzunft, die 1953 in Gigezunft umbenannt wurde, wird in epischer Länge ausgebreitet und mutet an wie ein Schelmenroman. Er beginnt mit dem hinkenden Schreiner Anton Portmann, der 1908 eine Gige baute, in deren Bauch drei Blechbläser Platz fanden, und endet vorerst mit der Gründung der Bärenzunft Romoos im Jahr 2005, bei der die Gigezunft als Geburtshelferin wirkte.

Heutzutage hat sich das fasnächtliche Zunftwesen auf zahlreiche Landgemeinden ausgebreitet. Die allermeisten Zünfte wurden nach dem zweiten Weltkrieg gegründet in der Absicht, die fasnächtlichen Aktivitäten in der Gemeinde wieder zu beleben und das alte Brauchtum zu pflegen. Schon 1948 entstand die Säulizunft Stettenbach Grosswangen. In den folgenden Jahren wurden die Martinizunft Hochdorf, die Elefantenzunft Roggliswil, die Zieberlizunft Ruswil, die Fröschenzunft Triengen oder die Muggezunft Ettiswil gegründet, deren Mitglieder aus Ettiswil, Kottwil und Alberswil stammen.

Muggezunft? «Den Ettiswilern sagte man nach, dass sie eine Mugg im Grind hätten», erklärt Zunftpräsident Sepp Steinger. Der Funken sprang am Güdismontag 1953, als einige Ettiswiler beschlossen, am folgenden Güdisdienstag ein Skirennen auf dem Schulhausareral zu veranstalten. Das war der Startschuss der Zünftigen. Schon im Jahr darauf wurde der erste Umzug organisiert.

Kosten: Zwei Wochen Skiferien

In den Sechzigerjahren entstanden weitere Zünfte, so die Roggenzunft Schlierbach, die Pfyfferzunft Altishofen, die Bannerzunft Hämikon-Müswangen oder die Chräjezunft Entlebuch. Mit «Chräj» wurde früher ein «Schwarzes» bezeichnet, wie die Entlebucher ihren Kaffee Schnaps nennen. Noch jünger ist die Törbeler Zunft Uffikon (1972), die 2010 mit dem legendären Motto «Met eme Hond wersch ned chogurond» auf sich aufmerksam machte. In Dagmersellen entstand 1977 zuerst die Guggenmusig Häppereschweller, bevor zwei Jahre später vier Ehepaare beschlossen, auch noch die dazugehörige Zunft zu gründen.

Identitätsstiftend für alle Zünfte wirken die sozialen Tätigkeiten wie der Besuch von Altersheimen und Seniorentreffs, die Organisation von fasnächtlichen Aktivitäten für Kinder oder die Einladung der Bevölkerung zum Zunftmeister nach Hause. Über genauere Zahlen, was ein ländlicher Zunftmeister jeweils finanziell ausgeben muss, wollte niemand reden. Von einem ehemaligen Zunftmeister liess sich immerhin entlocken: «Es kostet bei uns sicher weniger als bei den Zünften in der Stadt. Der Aufwand ist etwa gleichzusetzen mit zwei Wochen Skiferien für eine vierköpfige Familie.» Nehmen wir mal an, sie finden in Sörenberg und nicht in St. Moritz statt.

Für Aussenstehende kurios wirken oft die Symbole, mit denen die Insignien des Zunftmeisters wie Szepter, Kette und Gewand ausgestattet sind. Sie verweisen in der Regel auf den Namen der Zunft, auf deren Ursprungslegende oder auf ein lokales Wahrzeichen. So hat sich die Pfyfferzunft Altishofen seit 1970 den «Chele-Zänni» zu ihrem Emblem gemacht: Eine merkwürdige Figur, die an der Kirche Altihofen prangt. Der Name der Zieberlizunft Sigigen-Ruswil ist von der Frucht des Zieberlibaumes (prunus insititia) abgeleitet, einer Untergattung der Zwetschge. Die ursprünglich aus dem Kaukasus stammende Pflanze kommt in zahlreichen Zwergensagen vor, was wiederum gut zu den magisch-närrischen Tagen passt.

Jeder kann Zunftmeister werden

Verglichen mit den städtischeren Zünften, die sich teilweise noch auf die frühen Bruderschaften berufen können, scheinen die ländlichen Fasnachtszünfte etwas hemdsärmliger zu sein und mehr Durchlässigkeit zum sogenannt normalen Volk zu haben. «An vielen Orten kommen als Zunftmeister noch eher Geschäftsherren zum Zug. Aber in den Zünften unserer Region kann das auch ein Bauer oder ein einfacher Handwerker sein», betont Sepp Steinger. Der Obmann der Muggezünftler weiss, was er sagt. Er ist nämlich der Einzige, der jeweils den Zunftmeister bestimmen kann.

Ettiswil, 1956: Das Publikum verfolgt gebannt den Umzug. (Bild: pd)

Ettiswil, 1956: Das Publikum verfolgt gebannt den Umzug. (Bild: pd)

Sursee, 1909: Eine Nummer aus dem «Triumphzug der Helvetia» in der Unterstadt. (Bild: pd)

Sursee, 1909: Eine Nummer aus dem «Triumphzug der Helvetia» in der Unterstadt. (Bild: pd)

Ettiswil, 1959: Gustav Leutwyler, Zunftmeister der Muggezunft, winkt aus dem Landauer. (Bild: pd)

Ettiswil, 1959: Gustav Leutwyler, Zunftmeister der Muggezunft, winkt aus dem Landauer. (Bild: pd)