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ZUG / LUZERN: Kreative Gotti und Götti gesucht

Die Caritas Luzern ruft im Kanton Zug ein bewährtes Projekt ins Leben. Freiwillige verbringen Zeit mit Kindern aus sozial benachteiligten Familien.
Zusammen den Erlebnishorizont erweitern: Das Wichtigste ist, mit den Kindern Zeit zu verbringen. (Bild: PD/Caritas)

Zusammen den Erlebnishorizont erweitern: Das Wichtigste ist, mit den Kindern Zeit zu verbringen. (Bild: PD/Caritas)

Vor kurzem hat die Caritas Luzern im Kanton Zug die «Mit mir»-Patenschaften lanciert. Die Organisation vermittelt Patinnen und Paten, die ein- bis zweimal im Monat einen halben oder einen ganzen Tag mit einem Kind im Alter von drei bis zwölf Jahren verbringen.

Es handle sich dabei um Kinder aus sozial oder finanziell schwierigen Verhältnissen, die durch «Mit mir» eine «kreative, konsumarme und spannende Freizeit» erleben dürfen, erklärt Nicole Scherer. Sie ist verantwortlich für die «Mit mir»-Patenschaften bei der Caritas. «Die gemeinsamen Aktivitäten regen an und erweitern den Erfahrungs- und Erlebnishorizont», sagt sie weiter.

Ein- bis zweimal pro Monat im Einsatz

Das Projekt baut auf Freiwillige, die über 20 Jahre alt sind und genügend Zeit haben, mit dem Patenkind ein- bis zweimal pro Monat Zeit zu verbringen. «Es muss sich um integre und reflektierende Persönlichkeiten handeln, die sich vorstellen können, sich für ein Kind aus einer sozial benachteiligten Familie einzusetzen», macht Scherer klar. Melden können sich die Zuger Familien und die künftigen Patinnen und Paten bei der Caritas Luzern.

Im Kanton Luzern hat sich «Mit mir» bereits etabliert: Im kommenden Jahr feiert das Patenschaftsprojekt dort bereits das 10-jährige Bestehen. In dieser Zeit seien über 210 Patenschaften vermittelt worden. Nebst dem Kanton Luzern bestehen in der Zentralschweiz auch einzelne Patenschaften in den Kantonen Nidwalden und Obwalden.

Während dreier Jahre werden die Patenschaften von der Caritas Luzern begleitet. «Dazu gehören Vermittlungs-, Probezeit- und Standortgespräche, individuelle Beratungsgespräche je nach Bedarf sowie Weiterbildungen und Erfahrungsaustauschtreffen», zählt Nicole Scherer auf. Weiter sagt sie: «80 Prozent der abgeschlossenen Patenschaften werden auf privater Basis weitergeführt.» Die Projektverantwortliche der Caritas Luzern hofft nun, dass das Projekt auch im Kanton Zug Anklang findet.

Andrea Muff

andrea.muff@zugerzeitung.ch

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