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ZUKUNFTSTAG: Schnuppern, wo Mami und Papi arbeiten

In über 2500 Betrieben in der Schweiz war am Donnerstag vieles anders. Tausende Kinder von der fünften bis zur siebten Klasse haben ihren Eltern über die Schultern geschaut. Im Luzerner Kantonsspital durften sie sogar operieren.
Kinder aus der Region begleiteten ihre Eltern bei der Arbeit: Zum Beispiel im Kantonsspital Luzern. (Bild: Eveline Beerkircher (Luzern, 9.11.2017))

Kinder aus der Region begleiteten ihre Eltern bei der Arbeit: Zum Beispiel im Kantonsspital Luzern. (Bild: Eveline Beerkircher (Luzern, 9.11.2017))

Wenn der Operationssaal zur Werkstatt wird

«Wo bin ich?», fragt Flurina Lussmann (9) aus Luzern. Sie weiss sehr wohl, wo sie ist: Im Operationssaal 9 im Luzerner Kantonsspital (Luks). Die Wo-Frage bezieht sich auf die laparoskopische Schere. Das Mädchen kann das technische Operationsinstrument im Bauchraum eines «Patienten» nicht mehr orten. Ihre Assistentinnen – alle auch in der fünften Klasse – kichern. «Da ist es!», ruft das Kind, welches die Kamera im Bauchraum bedient. Selbstverständlich handelt es sich nicht um reale Patienten, sondern um Puppen. Zum Glück auch: Denn ein anderes Kind ist soeben abgerutscht, als es den Blinddarm zu fassen versuchte. «Das genaue Führen des Instruments ist schwierig», sind sich die Mädchen einig.

Nicht nur die Handhabung des laparoskopischen Geräts ist eine Herausforderung. Das Erkennen der Organe auf dem Bildschirm ist auch nicht ohne. «Ist das nun das Herz oder die Leber?», fragen die Fünftklässlerinnen. Alexandra Burkart, Fachfrau Operationstechnik am Luks, erklärt ihnen, woran man Organe erkennen kann und wo sie im Bauchraum lokalisiert sind. Die Kinder hören gut zu und haben vor allem am praktischen Teil Spass. Für Aiyana Stutz (10) aus Sempach ist dennoch klar: «Ich will nicht jeden Tag im Bauch ‹rumgröble›». Sie freue sich besonders auf die Anästhesie. «Ich glaube, es würde mir mehr zusagen, Patienten vor und nach einer Operation zu betreuen.» Auch wenn es Vera Meier (10) nichts ausmachen würde, im Inneren eines Menschen herumzuwerkeln, hat sie einen anderen Berufswunsch: «Ich könnte mir vorstellen, einst Hebamme zu werden», sagt die Fünftklässlerin aus Luzern.

Parcours im OP findet grossen Anklang

Mehr als 250 Kinder von der fünften bis zur siebten Klasse haben Einblick in diverse Spitalberufe erhalten. Der Parcours im Operationssaal war dabei ein Novum und ist auf grosses Interesse gestossen, wie Marco Stücheli, Kommunikationschef des Luks, sagt. Mit dem Zukunftstag wolle man den Kindern die Möglichkeit bieten, den Horizont zu erweitern und potenziellen Nachwuchs zu rekrutieren. Das Echo sei jeweils gross: «Jedes Jahr nehmen mehr Kinder am Zukunftstag teil», freut er sich. Neben der Operationstechnik gibt es unter anderem mit Physiotherapie, Rettungsdienst, Logistik und Pflege noch weitere Tätigkeitsfelder, welche die Kinder am Spital erkunden können.

Nach der Bauch-OP geht es für die Kinder in den Operationssaal 8, wo sie Gips-Knochen bohren dürfen. «Das ist wie im Werkunterricht», sagt ein Mädchen und führt sogleich den Bohrer durch den Gips-Knochen. Anschliessend bohrt sie eine Schraube durch das Loch zur Fixierung. «Knochen zusammenflicken gefällt mir besser, als im Bauchraum etwas suchen», sagt Flurina. Und wer weiss, vielleicht macht sie das in ein paar Jahren tatsächlich. Sie will nämlich Kinderärztin werden. (kuy)

In der Ritterausrüstung ein Kässeli schweissen

Fast sehen sie aus wie junge Ritter von einst: einen Helm auf dem Kopf, das Visier hinuntergeklappt. Aber es geht hier nicht um Vergangenes, sondern um die Zukunft: Die Gruppe der Fünft- bis Siebentklässler, die sich am Donnerstagnachmittag in einer Schindler Produktionshalle um den jungen Anlagen- und Apparatebauer Simon Schär drängt, nimmt am nationalen Zukunftstag teil. 105 Schüler sind es, welche die Berufswelt der Firma vor Ort erleben wollen. Dabei sollen die jungen Leute auch untypische Berufswege und Lebensentwürfe erkunden. So kommt es, dass nicht nur Knaben, sondern auch Mädchen die Schutzkleidung überziehen. Die blanken Metallteile, die säuberlich geordnet bereitliegen, werden zu einem Stifthalter zusammengeschweisst, angeleitet von Ausbildner Schär und seinen Lernenden. Anfänglicher Respekt vor den ungewohnten Gerätschaften weicht bald stolzer Befriedigung.

Gefahrenzone Erdbeben Zug.
Kinder aus der Region begleiteten ihre Eltern bei der Arbeit: Zum Beispiel im Kantonsspital Luzern. (Bild: Eveline Beerkircher (Luzern, 9.11.2017))
hostettler group am Zukunftstag in Sursee. (Bild: Marc Hofer)
Galliker Transport AG: Elias, mit dem Lkw unterwegs quer durch die Schweiz. (Bild: Thomas Senn)
Die Kantonsverwaltung Uri organisierte am Vormittag für unsere Jugendlichen in der 5+6 Klasse einen spannenden und sehr erlebnisreichen Vormittag im Amt für Bevölkerungsschutz und Militär im Krump in Erstfeld. Es nahmen 40 Jugendliche teil. (Bild: Patrick Schuler)
Der 12-jährige Cem auf einem Bagger auf einer Baustelle in Meggen. Er schaut seinem Vater Burhan Boyraz bei Peter Waser Gartenbau in Buochs über die Schulter. (Bild: Burhan Boyraz)
... beim Lifthersteller Schindler in Ebikon ... (Bild: Nadia Schärli (Ebikon, 9.11.2017))
Sarina Reichmuth in der Administration der Bausoft Informatik AG in Mettmenstetten. (Bild: Petra Reichmuth)
Augenzentrum Zug AG, Baar: Anne übt schon mal Augenchirurgie (Bild: Brigitte Filipazzi)
... und im Medienhaus der «Luzerner Zeitung» im Maihof in Luzern: Hier beim Radio Pilatus. (Bild: Eveline Beerkircher (Luzern 9. November 2017))
Orthotec AG, Nottwil: Dario und Alfons Lustenberger von der Rollstuhlmechanik der Orthotec AG montieren an einem neuen Rollstuhl die Vorderräder ab, um Lagerschutzkappen anzubringen, damit Schmutz nicht die Kugellager beschädigen kann. (Bild: Walter Eggenberger)
Auch bei der hostettler group in Sursee wurden die Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begrüsst. (Bild: Marc Hofer)
Die Kinder beim Basteln und Werken in der Werkstatt der Instandhaltung der Perlen Papier AG
Silvan Wiederkehr schreibt am Nationalen Zukunftstag zusammen mit LZ-Redaktor René Meier einen Text. (Bild: nop)
Am Donnerstag, 9. November 2018 hat die Elektrizitätswerk Schwyz AG (EWS) neun Mädchen im Rahmen des Nationalen Zukunftstags die Welt der Elektrizität näher gebracht. (Bild: Nadia Auf der Maur)
Luca bei der Farbenberatung und -auslieferung für die Firma Farben Müller AG. (Bild: Reto Bachmann)
Impression des Zukunftstages bei der hostettler group in Sursee. (Bild: Andreas Ruckstuhl)
Jole Loiarro (12), Tochter von Rocco Loiarro, während dem Montieren einer Platte bei Burri Keramik in Malters. (Bild: Rocco Loiarro)
Freude, Überraschung, Interesse – all das steht diesen Mädchen ins Gesicht geschrieben anlässlich des Nationalen Zukunftstags am Departement Technik & Architektur der Hochschule Luzern. (Bild: Martin Vogel)
Die Kinder beim Basteln und Werken in der Werkstatt der Instandhaltung der Perlen Papier AG (Bild: Die Lernenden (Polymechaniker / Automatiker) der Perlen Papier AG)
Die Kinder beim Basteln und Werken in der Werkstatt der Instandhaltung der Perlen Papier AG (Bild: Die Lernenden (Polymechaniker / Automatiker) der Perlen Papier AG)
Die Kantonsverwaltung Uri organisierte am Vormittag für unsere Jugendlichen in der 5+6 Klasse einen spannenden und sehr erlebnisreichen Vormittag im Amt für Bevölkerungsschutz und Militär im Krump in Erstfeld. Es nahmen 40 Jugendliche teil. (Bild: Patrick Schuler)
Am Donnerstag, 9. November 2018 hat die Elektrizitätswerk Schwyz AG (EWS) neun Mädchen im Rahmen des Nationalen Zukunftstags die Welt der Elektrizität näher gebracht. (Bild: Nadia Auf der Maur)
Projekttag «Ein Tag als Orthoptist» mit Optiker Stefan Wettstein bei der Augenarzt Langer AG in Rotkreuz. Insgesamt waren 22 Kinder dabei. (Bild: Hans Galliker)
Thierry Lohner versucht bei der Augenarzt Langer AG in Rotkreuz, wie es ist, durch Brillengläser zu schauen. (Bild: Hans Galliker)
Diese Kinder machen einen Augentest bei der Augenarzt Langer AG in Rotkreuz. (Bild: Hans Galliker)
(von links) Michael, Emanuel, Nicole und Lea nutzten die Gelegenheit, im Betagten- und Pflegeheim Wassen einen Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten. Sie durften in den Bereichen Küche, Hauswirtschaft, Betriebsunterhalt und Pflege reinschnuppern. (Bild: Monika Imholz)
«Andreas hat bei mir in der Blumenabteilung geschnuppert. Die neue tolle Tischdekoration im Migros Restaurant haben wir zusammen gemacht und natürlich noch vieles mehr. Es war ein mega toller Tag», sagt Leserin Nadine Bättig über den Arbeitsplatz-Besuch ihres Sohnes. Aufgenommen in der Migros in Ebikon. (Bild: Nadine Bättig (9. November 2017, Ebikon))
Freude und Neugier an IT-Berufen wecken: Das war das Ziel des Schnuppertags am IBAW. (Bild: Jan Janutin)
Impression des Zukunftstages an der Pädagogischen Hochschule Luzern. (Bild: Lucia Ammann)
Mauro Gehrig bei der Montage einer Dosieranlage für Korbspülmaschinen bei der Gehrig Group AG. (Bild: Achille Guiot)
Zwei Mädchen schnuppern «Zeitungsluft»Zug Annika Pendl (Zweite von links) und Liana Tonazzi (Zweite von rechts) sind anlässlich des Zukunftstages bei der «Zuger Zeitung» zu Besuch. Zusammen mit den Redaktoren Andrea Muff und Charly Keiser begutachten sie die Ausgaben. Die beiden Nachwuchs-Journalisten machen Fotos und schreiben Beiträge. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 9. November 2017))
Annika Pendl (Zweite von links) und Liana Tonazzi (Zweite von rechts) sind anlässlich des Zukunftstages bei der «Zuger Zeitung» zu Besuch. Zusammen mit den Redaktoren Andrea Muff und Charly Keiser begutachten sie die Ausgaben. Die beiden Nachwuchs-Journalisten machen Fotos und schreiben Beiträge. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 9. November 2017))
Anna Renggli bei der Montage einer Photovoltaik-Anlage bei der BE Netz AG in Luzern. (Bild: Marius Fischer)
Institut für berufliche Aus- und Weiterbildung (IBAW) der Migros Luzern: Jetzt wird geschraubt und das Innenleben eines Computers studiert. (Bild: Jan Janutin)
Meine Tochter Altina und ihre Kollegin Argjenda sind mit mir heute bei der Spitex Rigi am arbeiten gewesen. Sie durften Fotos mit den Patienten machen und haben gemerkt, wie vielseitig die Arbeit bei der Spitex ist. (Bild: Nada Cujic)
Sunneziel Meggen: Im Gespräch mit einer Bewohnerin (Bild: Magdalena Fuchs)
Sunneziel Meggen: Auf der Arbeit mit dem Vater (Bild: Magdalena Fuchs)
Sunneziel Meggen: Auf der Arbeit mit der Schwester (Bild: Magdalena Fuchs)
Sunneziel Meggen: Auf der Arbeit mit der Mutter (Bild: Magdalena Fuchs)
Sunneziel Meggen: Bludruck messen in Begleitung einer dipl. Pflegefachfrau HF (Bild: Magdalena Fuchs)
Sunneziel Meggen: Junge mit einer Bewohnerin (Bild: Magdalena Fuchs)
Sunneziel Meggen: Junge in Begleitung eines dipl. Pflegefachmannes auf der Pflegeabteilung. (Bild: Magdalena Fuchs)
Sunneziel Meggen: Vier Jungs im Gespräch mit einer Bewohnerin und in Begleitung einer dipl. Pflegefachfrau HF und eines dipl. Pflegefachmannes auf der Pflegeabteilung. (Bild: Magdalena Fuchs)
52 Kinder haben heute Donnerstag, 9. November, am Nationalen Zukunftstag in der Schweizer Paraplegiker-Gruppe in Nottwil jemanden zur Arbeit begleitet. (Bild: Walter Eggenberger, Schweizer Paraplegiker-Stiftung)
Marc Hochuli hilft seiner Tochter Lenia dabei, 100 Kilo Pommes-frites zuzubereiten. Am Nationalen Zukunftstag gibt es im Schweizer Paraplegiker-Zentrum seit eh und je Schnipo zum Zmittag. (Bild: Walter Eggenberger, Schweizer Paraplegiker-Stiftung)
Jörn und Frauke Wagner sichten in der Ergotherapie angepasste Computermäuse. Hat ein Patient im Schweizer Paraplegiker-Zentrum eingeschränkte Handfunktionen, braucht er eine spezielle PC-Maus, um den Computer bedienen zu können. (Bild: Walter Eggenberger, Schweizer Paraplegiker-Stiftung)
Sunneziel Meggen: Zwei Jungs bei der Aktivierung mit einem Bewohner und Fachmann Gesundheit EFZ. (Bild: Magdalena Fuchs)
Projekt "Ein Tag als Profibetreuer" im Sunneziel Meggen. Drei Jungs im Gespräch mit einer Bewohnerin (Bild: Magdalena Fuchs)
Die Arthur Bründler AG in Ebikon: Auf dem Bild ist links Jánnis und rechts Leroy zu sehen, die interessiert eine Holzbearbeitungsmaschine ausprobieren. (Bild: Annagreth Stadelmann)
Vier Kinder und Patenkinder von Mitarbeitenden der Nidwaldner Kantonalbank haben am Zukunftstag teilgenommen (Bild: Petra Burghoff)
Sandro bedient «Kunde» Ricardo am Schalter der Nidwaldner Kantonalbank (Bild: Petra Burghoff)
1) Noemie und Fabian am Schalter des Hauptsitzes der Nidwaldner Kantonalbank (Bild: Petra Burghoff)
Smoothies kreieren, vermarkten und homogenisieren bei der KINEMATICA AG in Luzern (Bild: Kamil Poplawski)
Vanessa hilft mit Software zu entwicklen für die Energiebranche nis.ch (Bild: Andreas Studer)
41 Kinder haben heute Komax besucht und ein abwechslungsreiches Programm am Nationalen Zukunftstag erlebt. (Bild: Roger Müller)
41 Kinder haben heute Komax besucht und ein abwechslungsreiches Programm am Nationalen Zukunftstag erlebt. (Bild: Roger Müller)
41 Kinder haben heute Komax besucht und ein abwechslungsreiches Programm am Nationalen Zukunftstag erlebt. (Bild: Roger Müller)
Grossmutter mit Enkelin Nimue (von Gunzwil) bereiten sich mit dem Hund „Gimli“ auf den Einsatz im Altersheim von heute Nachmittag vor. (Bild: Tony von Ah, Kägiswil)
Trütsch Fenster AG: Paul Kempf und seine Nichte Corinne bearbeiten die Abdeckungen für Storen (Bild: Cornelia Wiget)
Der heutige nationale Zukunftstag stand bei der Direktion des Innern im Zeichen des Projekts «Mädchen entdecken Waldberufe». Ausgerüstet mit solidem Schuhwerk, Arbeitskleidung und Handschuhen erlebte eine Gruppe interessierter Schülerinnen einen erlebnisreichen Tag im Naturschutzgebiet Reussweiden in Unterhünenberg. Mit von der Partie: Frau Landammann Manuela Weichelt. Zusammen mit den Schülerinnen assistierte sie beim Fällen eines Baumes und ermunterte die Mädchen, bei der Berufswahl selbstbewusst und neugierig zu sein. (Bild: Direktion des Innern, Zug)
Der heutige nationale Zukunftstag stand bei der Direktion des Innern im Zeichen des Projekts «Mädchen entdecken Waldberufe». Ausgerüstet mit solidem Schuhwerk, Arbeitskleidung und Handschuhen erlebte eine Gruppe interessierter Schülerinnen einen erlebnisreichen Tag im Naturschutzgebiet Reussweiden in Unterhünenberg. Mit von der Partie: Frau Landammann Manuela Weichelt. Zusammen mit den Schülerinnen assistierte sie beim Fällen eines Baumes und ermunterte die Mädchen, bei der Berufswahl selbstbewusst und neugierig zu sein. (Bild: Direktion des Innern, Zug)
Die 11-jährige Mia Colline schaut heute im KKL Luzern ihrem Papa Michael Moeser in der Technik über die Schultern. (Bild: KKL Luzern)
Der 11-jährige Nidae hilft heute im KKL Luzern seiner Mutter Shems Nour an der Garderobe. (Bild: KKL Luzern)
Zukunftstag 2017 bei der Zugerberg Finanz AG. Auf dem Foto ist Noé mit seinem Papi zu sehen. Noé ist in die Welt der Finanzmärkte eingetaucht und durfte einen 5 Kg Silberbarren stemmen… ? (Bild: Marina Confortola)
Gotthard-Garage Calcagni GmbH 6484 Wassen: Diago bei der Autoreparatur (Bild: Tanja Calcagni)
Gotthard-Garage Calcagni GmbH 6484 Wassen: Diago bei der Autoreparatur (Bild: Tanja Calcagni)
Gotthard-Garage Calcagni GmbH 6484 Wassen: Diago bei der Autoreparatur (Bild: Tanja Calcagni)
Gotthard-Garage Calcagni GmbH 6484 Wassen: Michele beim Service und Pneu wechseln (Bild: Tanja Calcagni)
Gotthard-Garage Calcagni GmbH 6484 Wassen: Michele beim Service und Pneu wechseln (Bild: Tanja Calcagni)
Gotthard-Garage Calcagni GmbH 6484 Wassen: Michele beim Service und Pneu wechseln (Bild: Tanja Calcagni)
Wie viel Strom braucht eigentlich ein Staubsauger? Thomas Knüsel erklärt es den Kindern am Zukunftstag bei CKW. (Bild: Ursula Sager)
Am Zukunftstag bei CKW wird Strom für die Kinder erlebbar gemacht. Thomas Knüsel bildet mit den Kindern einen Stromkreislauf.
Die Kinder können am Zukunftstag bei CKW dank einer Virtual-Reality-Brille das Windrad Lutersarni hoch fahren. (Bild: Ursula Sager)
Jonas arbeitet am Stein (es entsteht eine Tulpe in rotem Main Sandstein) im Bildhaueratelier Schumacher, Stans. (Bild: Fabian Schumacher)
Jan arbeitet an seinem Zukunftstag mit einem Roboter bei Haslimann Aufzüge AG in Gunzwil. (Bild: Markus Haslimann)
Auf dem Bild ist Janina im audienzz-Office in Zürich zu sehen. (Bild: Stephan Peter)
Jana und Björn beim Spitzbuben und Linzertorten machen in der Bäckerei Konditorei Café Moos Fabienne GmbH in Luzern. (Bild: Marco Mezzadri)
Nach der ersten getanen Arbeit in der Hunger Bäckerei (Triengen) am wohlverdienten znüni. V.l.n.r : Jan, Koray, Fatma & Adrian. (Bild: Murat Renda)
Beim PC's zusammenbauen bei der Noser Engineering AG in Root. (Bild: Denis Druzic)
Beim Software entwickeln bei der Noser Engineering AG. (Bild: Denis Druzic)
Levin in der Küche vom Restaurant Seeland Sempach beim Rüebli rüsten (Bild: Thomas Steiner)
Lukas und Walter Neuenschwander aus Gondiswil beim Melken um 04'45 Uhr (Bild: Grüter Thomas)
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Zukunftstag 2017

Konstrukteure sind Erfinder auf Knopfdruck

«Ja, man wird halt schon auch mal etwas dreckig bei diesen Arbeiten – da darf man sich nicht zu schade sein darum», sagt Schär. Sicher sei es noch ein eher typischer Männerberuf, aber diesen Sommer hätten auch zwei junge Frauen die Ausbildung als Anlage- und Apparatebauerinnen abgeschlossen. Jamie Spring aus Zürich hat in seinem Leben «zum ersten Mal geschweisst», aber er sieht sich dann schon eher «bei etwas mit Computer». Sein Götti arbeitet bei Schindler, deshalb ist er als Zürcher nach Ebikon gekommen. Nun, auf dem weiteren Rundgang ist auch der Computer ein Thema. Da ist etwa der Arbeitsplatz der Konstrukteure. Die Lernenden Silvan Belz und Noel Arnold sitzen am Bildschirm und stellen ihr «Hauptwerkzeug» vor: ein CAD-Programm. «Irgendetwas geht bei einer Maschine nicht, ein neues Teil muss eingebaut werden – dann sind wir als Konstrukteure gefragt, eine Lösung zu kreieren», erklären sie und fügen an: «Unser Ausbildner sagt jeweils im Spass, wir seien Erfinder auf Knopfdruck.» Und: Gefragt sei in ihrem Beruf unter anderem «viel Vorstellungsvermögen». Insgesamt können bei Schindler zwölf Berufe gelernt werden. So etwa auch Elektroniker und Polymechaniker. Nicht alle Arbeitsplätze eignen sich jedoch für eine Inszenierung. Neben vielen Eindrücken nehmen die Kinder auch Materielles heim: Einen elektronischen Würfel und ein «Metallkässali».

Eva Haas hat den Anlass vorbereitet, wozu auch Sicherheitsvorkehrungen gehören. Das Ziel, künftige Lehrlinge zu generieren, werde erreicht. Haas: «Es gibt viele Lehrlinge, die sagen, dass sie bereits am Zukunftstag bei uns waren.» Ob es auch bei der Sechstklässlerin Lara Wassmer aus Eschenbach der Fall sein wird? Sie arbeitet gerne mit den Händen: Im Moment steht bei ihr der Schreinerberuf an erster Stelle. Aber vielleicht hat sie jetzt die Liebe zum Metall entdeckt. (hbr)

TV schauen während der Arbeit

Fernsehschauen, das macht jedes Kind gerne. Entsprechend aufgeregt waren die 19 Fünft- bis Siebtklässler, welche sich am Zukunftstag im Haus der LZ Medien bei «Tele 1», «Radio Pilatus» und der «Luzerner Zeitung» umsehen durften. Überall Bildschirme, Kameras und Mikrofone. «Dass wir mit den Fernsehkameras zoomen konnten, hat mir am besten gefallen», sagte etwa die 11-jährige Elena Sarvari. Und auch das Mithören der Radionachrichten im Studio hat Eindruck hinterlassen, erzählt sie. Worüber genau berichtet wurde, wusste die Krienserin später zwar nicht mehr so genau, doch beim nationalen Zukunftstag ist es der Eindruck, der zählt.

Etwas schüchterner gaben sich die Kinder am Morgen in der Redaktion der «Luzerner Zeitung». Besonders interessiert hat das Sport-Ressort – vor allem bei den Buben. Hier werden schliesslich auch die Schlagzeilen über den FCL geschrieben. «Sportreporter, das wäre schon ein cooler Beruf», sagte der 10-jährige Nico Marquard etwas verlegen. Annina Schlatter hingegen hat noch keinen Traumberuf. Wie wäre es mit Radiomoderatorin? «Selber einen Text sprechen zu können, das war mein Highlight», sagte die 10-Jährige stolz. Ronny Portmann, Mitorganisator des Zukunftages im LZ-Medien-Haus, war überrascht, wie still die Kinder während der Livesendung neben dem Mikrofon standen: «Sie haben diese Aufgabe gut gemeistert», bilanziert er den Tag.

(jon)

... beim Lifthersteller Schindler in Ebikon ... (Bild: Nadia Schärli (Ebikon, 9.11.2017))

... beim Lifthersteller Schindler in Ebikon ... (Bild: Nadia Schärli (Ebikon, 9.11.2017))

... und im Medienhaus der «Luzerner Zeitung» im Maihof in Luzern: Hier beim Radio Pilatus. (Bild: Eveline Beerkircher (Luzern 9. November 2017))

... und im Medienhaus der «Luzerner Zeitung» im Maihof in Luzern: Hier beim Radio Pilatus. (Bild: Eveline Beerkircher (Luzern 9. November 2017))

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