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Winterfestival in Wolhusen: Zum letzten Mal Winter in den Tropen

Am Samstag startete das Winterfestival im Tropenhaus Wolhusen. Das Konzert von James Gruntz am Sonntag ist ausverkauft und auch der erste Abend vermochte mit dem vielseitigen Programm ein grosses Publikum anzuziehen.
Natalie Ehrenzweig
Ein letztes Mal im exotischen Garten des Wolhuser Tropenhauses: Der Zürcher Musiker Tobias Carshey eröffnete das Winterfestival. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)Ein letztes Mal im exotischen Garten des Wolhuser Tropenhauses: Der Zürcher Musiker Tobias Carshey eröffnete das Winterfestival. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)
Das Winterfestival zog viele Besucher an. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)Das Winterfestival zog viele Besucher an. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)
Ein Tontechniker am Winterfestival bei der Arbeit. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)Ein Tontechniker am Winterfestival bei der Arbeit. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)
Auftritt von Tobias Carshey. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)Auftritt von Tobias Carshey. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)
Das Publikum genoss die Klänge sichtlich. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)Das Publikum genoss die Klänge sichtlich. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)
Blick auf die Bühne beim Winterfestival. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)Blick auf die Bühne beim Winterfestival. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)
Musik inmitten der Tropen. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)Musik inmitten der Tropen. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)
Winterfestival im Tropenhaus. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)Winterfestival im Tropenhaus. (Bild: Nadia Schärli, Wolhusen, 23. März 2019)
(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)
(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)
(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)
(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)
(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)
(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)
(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)
(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)
(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)
(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)(Bild: Yannick Röösli, Wolhusen, 23. März 2019)
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Winterfestival in Wolhusen

Wenn der Sänger barfuss und im Unterhemd auf der Bühne im Garten steht, obwohl draussen kühle zehn Grad herrschen, ist klar: Das Winterfestival im Tropenhaus Wolhusen hat begonnen. Zum 23. Mal findet das Festival statt: «Wir waren lange im Rössli, jetzt zum vierten – und letzten Mal im Tropenhaus», bedauert der Presseverantwortliche Dominik Unternährer. Denn am 23. Juni stellt die Hauptaktionärin Coop bekanntlich den Betrieb des Tropenhauses ein.

Der Umzug ins Tropenhaus habe das Festival eröffnet, das Publikum sei breiter geworden und die Konzerte seien öfter ausverkauft gewesen. So gut wie ausverkauft war auch der Samstagabend, als Tobias Carshey mit seiner Band das Festival eröffnete. Im Garten stand das Publikum zwar etwas verhalten einige Meter weit weg von der Bühne. Trotzdem vermochten die eindringlichen, leidenschaftlichen, manchmal etwas düsteren Rocksongs die Zuhörer zu berühren, ob der Zürcher nun von missratenen Tinder-Dates oder Selbstmordgedanken sang.

Das Winterfestival zog viele Zuschauer an. (Bild: Nadia Schärli / Luzerner Zeitung, Wolhusen, 23. März 2019)

Das Winterfestival zog viele Zuschauer an. (Bild: Nadia Schärli / Luzerner Zeitung, Wolhusen, 23. März 2019)

Die zweite, kleinere Bühne des Festivals heisst Kino. Der Weg ins Kino führt durch den Garten, der Boden ist weich und feucht, und bunte kleine Lampen weisen den Weg. Irgendwie fühlt man sich an einen exotischen Ferienort versetzt, überall sitzen oder stehen gutgelaunte Menschen mit Drinks zwischen den für unsere Breitengrade ungewohnten Pflanzen. Wer sich gerade noch in der Küche verpflegte, hielt nicht einen schnöden Festival-Burger in der Hand, sondern kam in den Genuss der etwas anderen Tropenhausküche: Es gab Bali-Gemüse-Papayasala, thailändisches Massaman, vegetarische Frühlingsrollen und Bao-Hefebuns mit BBQ-Schweinebauch oder Tofu.

Leichtfüssig im nebligen Kino

Im Kino gaben Chiqanne – sonst als Anna Gosteli und Fabian Chiquet von The Bianca Story bekannt – ihre Songs zum Besten. Das Duo passte mit den unaufgeregten, leichtfüssigen Liedern gut in den intimen Rahmen, den das neblige Kino bot. Die deutschen Texte machten es dem Publikum leicht, sich in den nächsten Sommer zu versetzen, als Anna Gosteli etwa von «Salz auf der Haut» sang.

Der Tontechniker am Winterfestival. (Bild: Nadia Schärli / Luzerner Zeitung, Wolhusen, 23. März 2019)

Der Tontechniker am Winterfestival. (Bild: Nadia Schärli / Luzerner Zeitung, Wolhusen, 23. März 2019)

Bevor Egopusher, Rootwords und DJ Marco Yolo den ersten Festivalabend ausklingen liessen, begeisterte Len Sander mit spannendem Pop, den sie schon auf dem Gurten, am Montreux Jazz Festival oder am Moon and Stars in Locarno präsentiert haben. Inzwischen war der Platz vor der Bühne gut gefüllt mit zumindest wippenden, zum Teil tanzenden Musikliebhabern. Von der Location sind aber nicht nur die Besucher begeistert. Blanka Inauen, Sängerin von Len Sander: «Der, dem es eingefallen ist, im Tropenhaus ein Festival zu organisieren, ist ein Genie».

Nicht nur so gut wie, sondern ganz ausverkauft ist das Konzert von James Gruntz Sonntag. In welcher Form das Winterfestival Wolhusen weitergeführt wird, ist noch nicht klar. «Der Verein bleibt bestehen. Wir diskutieren jetzt, ob wir zum Beispiel Konzerte übers Jahr verteilt oder ein Festival im gleichen Rahmen organisieren wollen. Spätestens zur Vereins-GV im Juni werden wir uns entschieden haben», verrät Dominik Unternährer.

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