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ZUNFT ZU GORDONBLÖÖÖ: Einmal voll paniert, bitte!

Wo beginnen bei dieser Achterbahnfahrt durch Höhen und Tiefen dieser deftigen Vorfasnachtsrunde? Wenn die Zunft zu GordonBlööö zum 8. Bot ins Stadtluzerner Café La Suisse oder «Doorzögli» lädt, ist ein wilder Abend programmiert.
Wenn vier Köche ein Riesen-Cordon-bleu vor Publikum frisch zubereiten, dann fliegen schon mal die Fetzen im «Doorzögli». (Bild: Silvan Kaeser (Luzern, 29. Januar 2018))

Wenn vier Köche ein Riesen-Cordon-bleu vor Publikum frisch zubereiten, dann fliegen schon mal die Fetzen im «Doorzögli». (Bild: Silvan Kaeser (Luzern, 29. Januar 2018))

Das wissen die Stammgäste von GordonBlööö-Baba Peti Federer und seinen Zünftigen. Die Erwartungen sind also jeweils gross. Ja riesig. Gigantisch! Und sie werden zuverlässig erfüllt.

Schmackhafte Cordon bleu, Gehopftes und Göggubronz: Auf dieser Basis wird der Montagabend erneut mit Värsli, Singsang, Büttenreden und Produktionen durchgetaktet. Ein festes Programm gibt’s nicht. Das Buhlen um einen attraktiven Auftrittszeitpunkt garantiert vom Beginn an einen hohen Rhythmus. Zu den heurigen Schmankerln gehört der Wodka stürzende Igor, Trainer zweier Olympiasiegerinnen im Synchronschwimmen. Oder der Karnevalsprinz aus dem grossen Kanton, der sein Rednerpult gleich selber mitgebracht hat. Oder der pointensichere Dani Bucheli mit Handorgel und selbstgetexteten Lumpenliedern. Oder – einmal mehr – das Quartett, das als Köche mit viel Spektakel ein Riesen-Cordon-bleu zubereitet und in der Folge das gesamte «Doorzögli» mit Paniermehl überzieht.

Regierungsrätliches Versprechen zur Wiederkehr

Illustere Gäste würzen die gesellige Runde. Heuer etwa Regierungsrat und Safranzünftler Paul Winiker, Fritischivater Fredi Meier, Komödiant Patrick Degen alias Herr Igi und – extra angereist – Jochen Dürselen von der Kölnischen Karnevalsgesellschaft. Letzterer relativiert die Dimensionen seines Karnevals und seines mit 11 000 Aktiven gespickten Umzugs charmant: «Guckt nicht nach Köln, wo eine halbe Milliarde Euro Umsatz gemacht wird. Das hier bei euch ist die echte Fasenacht!»

Fazit: Die jeweils rund 50 «Gordonblödler» sind zwar zahlenmässig den Hundertschaften bei Gnagi- und Haxenfrass unterlegen. In Sachen Darbietungs- und Sauereidichte scheint die Konkurrenz aber abgeschlagen. Oder um es in regierungsrätlichen Worten auszudrücken: «S’nöchscht Johr chom ech secher weder is ‹Doorzögli›!» (jem)

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