Zunft zu Safran
Bärteliessen aus dem Drive-In: Zünftler geniessen Fritschi-Pastete zu Hause

Wie so Vieles findet auch das traditionsreiche Bärteliessen der Safran-Zunft heuer nicht statt. Nun lässt sich die Fritschi-Pastete im eigens erstellten Drive-In abholen und Zuhause geniessen.

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Die Vorbereitungen im Stadtluzerner Restaurant Lapin.

Die Vorbereitungen im Stadtluzerner Restaurant Lapin.

Bild: Zunft zu Safran

(lil) Über vierhundert Mitglieder der Zunft zu Safran hätten am 16. Januar im KKL zusammen das Bärteliessen gefeiert und dabei die traditionelle Fritschi-Pastete gegessen. Der Anlass kann nun aufgrund der epidemiologischen Lage nicht stattfinden, wie die Medienkommission der Zunft mitteilt. Der Zunftrat hat ihn bereits im September des vergangenen Jahres abgesagt.

Doch die Zünftler müssen nicht hungern: In der Küche des Restaurants Lapin des Zünftlers Ferdinand Zehnder werden knapp 550 Pastetli-Füllungen und Gemüsebeilagen gekocht und abgepackt. Ebenso viele Blätterteigpasteten und Crèmeschnitten entstehen in der Backstube von Altzunftmeister Josef Kreyenbühl. Abholen können die Zünftler ihr Traditionsmahl im eigens installierten Drive-In in Würzenbach.

«Mit dem Bärteliessen zu Hause können die Zünftler die Fritschi-Pastete geniessen, für einmal sogar mit der Familie», sagt Zunftmeister Daniel Medici. Die Zünftler seien zudem dazu aufgefordert worden, Fotos und Videos ihres speziellen Bärteliessens zu sammeln, damit diese Eindrücke miteinander geteilt werden können. «Die Gesundheit steht an erster Stelle», so Medici weiter. «Doch ich hoffe ganz fest, dass wir in einem Jahr wieder zum Courant normal im KKL mit Ehrengästen, Theater und Fritschi-Pastete zurückkehren können.»