Zutrittskontrollen: Regierung zweifelt

Die Luzerner Regierung will mehr Regulierungen Sportanlässe. Sie geht dabei noch weiter, als es der Gesetzesentwurf vorsieht – äussert aber auch Bedenken.

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Der Luzerner Regierungsrat ist für Bewilligungspflicht von Fussballspielen. Dies geht aus seiner Stellungnahme zum Konkordatsentwurf über Massnahmen gegen Gewalt an Sportveranstaltungen hervor. Der Entwurf der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren sieht diverse Sicherheitsvorkehrungen vor, um die Gewalt insbesondere an Fussball- und Eishockeyspielen einzudämmen. Die Bewilligungspflicht ist dabei nur eine Massnahme. Unter anderem ist auch vorgesehen, dass private Sicherheitskräfte den Intimbereich kontrollieren.

Die Regierung äussert gegenüber dem Konkordatsentwurf aber auch Bedenken. So hinterfragt sie beispielsweise die Ausführungen zu den Zutrittskontrollen mittels Identitätsfeststellung. Mühe bekundet die Regierung ausserdem mit der Idee, dass die zuständige Behörde, also die Luzerner Polizei, private Sicherheitsfirmen beauftragen kann, Personen auch im Intimbereich nach verbotenen Gegenständen abzutasten

Simone Hinnen

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