Zuviel Pflanzengift in Luzerner Gewässern

Mehrere Flüsse und Bäche im Kanton Luzern wurden auf Pestizide untersucht – das Resultat gibt laut Studie «Anlass zur Sorge»

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Auch die Wyna gehört zu den stark belasteten Gewässern. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Auch die Wyna gehört zu den stark belasteten Gewässern. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Wieviel Pflanzengift gelangt in unsere Fliessgewässer? Die Kantone Luzern und Aargau haben dies erstmals regionsübergreifend untersucht und kommen zu einem «besorgniserregenden» Resultat. An allen 46 Messstellen wurden Pestizide gefunden, bei 36 davon überschreiten die Werte die gesetzlichen Grenzwerte. Am grössten ist die Belastung mit Pestiziden im Einzugsgebiet der Rot bei Ettiswil, der Ron bei Hochdorf und im Fluss Wyna. «Die Pestizide schädigen verschiedene Tiere und Pflanzen in den Gewässern», sagt Andreas Bosshart vom Verein Vision Landwirtschaft, welcher die Ende 2010 abgeschlossene Studie nun publik gemacht hat.

Keinen negativen Einfluss haben die Pestizidwerte laut dem Kantonschemiker auf das Trinkwasser. Auch Baden kann man laut offiziellen Angaben weiterhin unbedenklich in den Flüssen. Die langfristige Auswirkung auf die Fischbestände ist noch nicht untersucht. Der Verzehr von Fischen aus heimischen Fliessgewässern bleibt aber weiterhin erlaubt.

Barbara Inglin

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