Zwei Beschwerden fristgerecht eingereicht

Die Frist für eine Verwaltungsbeschwerde gegen den Entscheid, die Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB) Luzern unter Denkmalschutz zu stellen, ist abgelaufen. Beim Bildungs- und Kulturdepartement sind zwei Beschwerden fristgerecht eingereicht worden

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Die Zentral- und Hochschulbibliothek in der Stadt Luzern. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Die Zentral- und Hochschulbibliothek in der Stadt Luzern. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Die Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB) Luzern wurde von der Dienststelle Hochschulbildung und Kultur am 7. Januar 2013 unter Denkmalschutz gestellt. Die Frist für eine Verwaltungsbeschwerde gegen den Unterschutzstellungsentscheid ist nun abgelaufen, wie die Staatskanzlei Luzern am Montag mitteilte. Innert Monatsfrist sind beim Bildungs- und Kulturdepartement BKD zwei Beschwerden eingereicht worden – eine der Dienststelle Immobilien in Vertretung des Regierungsrates und eine von Kantonsrätin Andrea Gmür-Schönenberger zusammen mit fünf weiteren Kantonsratsmitgliedern unterzeichnete Beschwerde.

Der Kantonsrat hatte am 6. November 2012 die Motion Andrea Gmür- Schönenberger (M 219) erheblich erklärt und den Abriss und Neubau der ZHB sowie die Integration des Kantonsgerichtes in das neue Gebäude verlangt.

Die Beschwerdeführer stellen einerseits den Schutz der ZHB Luzern grundsätzlich in Frage, andererseits verlangen beide, mit dem Beschwerdeentscheid solange zuzuwarten, bis ein konkret ausgearbeitetes Neubauprojekt vorliegt.

Das BKD wird nun die eingegangenen Beschwerden überprüfen und über alle Anträge der Beschwerdeführer entscheiden. Gegen den Beschwerdeentscheid des Bildungs- und Kulturdepartements kann Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Luzern eingereicht werden.

pd