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Zwei Blasorchester im Rausch

Das Jugendblasorchester Luzern und die Blasmusik Stadtorchester harmonieren bestens. Und Schlagzeuger brillieren.
Gerda Neunhoeffer
Ihre gelben Jacken leuchteten um die Wette: Das Jugendblasorchester Luzern beim Konzert am Samstagabend im Luzerner KKL. (Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 20. Mai 2018))

Ihre gelben Jacken leuchteten um die Wette: Das Jugendblasorchester Luzern beim Konzert am Samstagabend im Luzerner KKL. (Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 20. Mai 2018))

Instrumente und gelbe Jacken der Musikerinnen und Musiker des Jugendblasorchesters Luzern leuchteten um die Wette und die vielen, vor allem jungen Zuhörer, erlebten am Sonntagabend im KKL Blasmusik in gigantischer Grösse. Denn das Jugendblas­orchester hatte das Blasorchester Stadtmusik Luzern zu Gast, und der Abend gipfelte in einem Aufmarsch beider Formationen.

Zu Beginn war das Blas­orchester der Musikschule Stadt Luzern alleine auf der Bühne – ein da schon beeindruckender Anblick. Mit «Ceremonial March» von Jan van der Roost ging es klangstark los, einige Unsicherheiten legten sich schnell – denn, wie Moderatorin Michèle Schönbächler sagte: «Nervosität verschwindet im Kollektiv.» Mit schnellen Läufen und vielerlei Klangfarben in allen Registern spielte das JBL «Osakan Jubilee», ebenfalls von Roost. Das Medley aus Gershwins «Porgy and Bess» gelang mitreissend, ebenso wie die vielen kleineren Soli.

Den Instrumenten riesiges Klangspektrum entlockt

Mit Standing Ovation umjubelt wurde Gene Koshinskis «soni-Chroma», das mit den Percussionisten Luca Staffelbach, Marius Fischer und der Blasmusik Stadtorchester Luzern zum musikalischen Höhepunkt wurde. Die Uraufführung in dem Arrangement für Blasmusik wurde im Orchester kongenial ausgespielt, die beiden hervorragenden Solisten bewegten sich tänzerisch zwischen den etwa 70 Instrumenten. Sie entlockten ihnen ein riesiges Klangspektrum von hauchleisen Tönen bis zu rhythmischen Feuerwerken auf Drums und Gongs, auf Marimbafon und Vibrafon bis zu elektrischen Gitarren.

Nach «Music oft the Spheres» von Philip Sparke wurden Stühle und Notenpulte rasch verdoppelt und beide Orchester füllten die Bühne. Sie verschmolzen unter der sicheren Leitung von Sandro Blank in «Libertadores» von Oscar Navarro zu grossartigem Zusammenspiel und verliehen der poetischen Sinfonie Urwaldflair und rauschhaften Sound.

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