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Zwei Firmen, ein Spiel

Zwei Firmen Afrim Baftiris verfügten nicht das benötigte Aktienkaptial - sagt das Luzerner Kantonsgericht.
Kilian Küttel

Der Luzerner Gastronom Afrim Baftiri taucht nicht gerne in amtlichen Dokumenten auf. Für seine Firmen setzt er immer wieder Strohleute ein: Angestellte, Freunde, Familienmitglieder.

Beispiele hierfür sind die Globo Event AG und die Lucerne Hotel Group AG. Für die Gründung beider Gesellschaften musste sich Baftiri, zusammen mit mehreren anderen, vor Gericht verantworten.

Aktienkapital wurde zurückbezahlt

Das Luzerner Kantonsgericht sprach ihn im Mai 2017 der mehrfachen Erschleichung einer falschen Beuurkundung sowie mehrfacher unwahren Angaben über kaufmännische Gewerbe schuldig. Aktienkapital unmittelbar nach Gründung zurückbezahlt Für das Kantonsgericht war erwiesen, dass beide Firmen nie über das notwendige Aktienkapital von 100 000 Franken verfügten. Beziehungsweise, sie taten es, das Kapital wurde aber am Tag nach der Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt wieder an jene Firma zurückbezahlt, die das Geld eingeschossen hatte. Was blieb, war ein leerer Mantel und eine beurkundete, eingetragene und auf dem Papier funktionsfähige Aktiengesellschaft.

Freispruch von Urkundenfälschung

Zwar sprach das Kantonsgericht Afrim Baftiri vom Vorwurf der Urkundenfälschung frei, für die anderen Delikte wurde er aber zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 60 Franken verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.

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