Zwei von fünf gehen wählen

Die Wahlbeteiligung in der Stadt Luzern dürfte am Sonntag bei 40 Prozent liegen. Das wären 8 Prozent mehr als bei den letzten Wahlen. Andernorts siehts schlechter aus.

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Vielerorts ist eine relativ geringe Wahlbeteiligung festzustellen. (Archivbild / Neue LZ)

Vielerorts ist eine relativ geringe Wahlbeteiligung festzustellen. (Archivbild / Neue LZ)

Am Sonntag wählen die Stimmberechtigten im Kanton Luzern in den meisten Gemeinden neue Gemeinderäte. In der Stadt Luzern dürfte die spannende Ausgangslage mit drei Rücktritten und zehn Kandidaten gegen 40 Prozent an die Urne locken. «Mit Stand Freitagmittag liegen wir bei 31 Prozent eingelegter Wahlcouverts», sagt Pius Stadelmann, Leiter Wahlen/Abstimmungen. Mit den weiteren Couverts, die am Samstag und Sonntag noch eingehen werden, schätzt er die Stimmbeteiligung deshalb zwischen 35 und 40 Prozent. «Generell ist die tiefe Stimmbeteiligung schon erstaunlich. Woran das liegt, kann ich aber auch nicht sagen.»

«Berauschend ist das nicht»

Eine geringe Wahlbeteiligung dürfte es in Emmen, aber auch in Kriens geben. Der Krienser Gemeindeschreiber Guido Solari hat 5000 Wahlcouverts gezählt, die bis gestern Morgen auf der Kanzlei eingegangen sind. «Berauschend ist das nicht.» Kriens zählt rund 18 000 Stimmberechtigte, womit bis gestern Morgen rund 28 Prozent gewählt haben. Und das in einer Gemeinde, die in einer Kampfwahl einen neuen Präsidenten sucht. «Kommunale Anliegen ziehen beim Stimmbürger nicht so stark wie nationale. Das hat sicher auch damit zu tun, dass Gemeindethemen nur selten in nationalen Medien diskutiert werden», sagt Solari.

Christian Bertschi

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