Zwei Zeitungen bündeln ihre Kräfte: Surseer Woche und Sempacher Woche legen ihre Redaktionen zusammen

Die beiden Zeitungsverlage Surseer Woche AG und WM Druck Sempacher Zeitung AG haben per 1. Januar 2020 ihre Redaktionen zusammengelegt.

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Roland Meyer, Verwaltungsratspräsident der WM Druck Sempacher Zeitung AG (vorne links), Hilmar Gernet, Verwaltungsratspräsident der Surseer Woche AG (vorne rechts), sowie die Geschäftsführer der beiden Verlagshäuser, Gregor Lötscher (hinten links) und Guido Eberhard.

Roland Meyer, Verwaltungsratspräsident der WM Druck Sempacher Zeitung AG (vorne links), Hilmar Gernet, Verwaltungsratspräsident der Surseer Woche AG (vorne rechts), sowie die Geschäftsführer der beiden Verlagshäuser, Gregor Lötscher (hinten links) und Guido Eberhard.

Bild: PD

(fi) Grosser Schulterschluss am Sempachersee: Die beiden Zeitungsverlage Surseer Woche AG und WM Druck Sempacher Zeitung AG haben per 1. Januar 2020 ihre Redaktionen zusammengelegt. Nachdem auf Verlagsebene die Inseratekombination schon zwanzig Jahre erfolgreiche Realität sei, folge dieser publizistische Schritt im heutigen Medienumfeld «einer sinnvollen, inneren Logik», heisst es in einer Medienmitteilung, die am Mittwochabend verschickt wurde.

Die Redaktionsstandorte Sursee und Sempach Station werden beibehalten, wobei die Redaktionsleitung in Sursee stationiert ist. Die Zeitungstitel «Surseer/Trienger Woche» und «Sempacher Woche» bleiben als selbstständige Verlagsprodukte der Surseer Woche AG respektive der WM Druck Sempacher Zeitung AG erhalten.

Alle Angestellten werden weiterbeschäftigt

In der gemeinsamen Redaktion werden laut Mitteilung alle bisherigen Angestellten der beiden Medienhäuser weiterbeschäftigt. Die Redaktionsleitung der gemeinsamen Redaktion nimmt Dominique Moccand, bisher Redaktionsleiter der «Surseer/Trienger Woche», wahr. Geri Wyss, bisher Redaktionsleiter der «Sempacher Woche», leitet neu das Ressort «Oberer Sempachersee».

Mit der Neuorganisation wollen die beiden Medienhäuser ihre publizistischen Kompetenzen konzentrieren, «um auch in Zukunft die führende mediale Stimme rund um den Sempachersee zu bleiben». Man wolle zugleich die Präsenz in den eigenen Online-Kanälen steigern und stärken. Die regionale Lebens- und Wirtschaftswelt soll nicht nur am Donnerstag in der Printausgabe stattfinden, sondern während sieben Tagen online.