Zweitwohnungen: Luzern bleibt hart

Der Bund hat Leitlinien veröffentlicht, wie Baugesuchen behandelt werden sollen. Die Zentralschweizer Kantone wollen sich aber nicht daran halten.

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Blick auf einen mit auch mit Zweitwohnungen bebauten Hang in Söreneberg. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Blick auf einen mit auch mit Zweitwohnungen bebauten Hang in Söreneberg. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Baubewilligungsverfahren für Zweitwohnungen müssen ab sofort sistiert werden, wenn eine Gemeinde einen Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent aufweist. So fordern es die Leitlinien, die das Bundesamt für Raumentwicklung veröffentlicht hat. Baubewilligungen, die vor der Abstimmung zur Zweitwohnungsinitiative am letzten Sonntag erteilt wurden, bleiben gültig. Stephan Scheidegger vom Bund erklärt: «Das sind noch keine Vorschriften, sondern Empfehlungen.»

«Beschränkung erst ab 2013»

Im Kanton Luzern will man sich jedoch nicht an diese Empfehlungen halten. Stattdessen hält man an der Ankündigung fest, bei Bewilligungsverfahren bis Ende Jahr vorzugehen wie bisher. So sagt Baudirektor Robert Küng: «Die Beschränkung des Zweitwohnungsbaus greift erst ab 2013. Es ergeben sich keine unmittelbaren Auswirkungen im Jahr 2012.»

Aleksandra Mladenovic

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