Zwimpfer leitet neue Behörde im Kreis Emmen

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kreis Emmen wird ab dem 1.1.2013 für die Gemeinden Emmen, Neuenkirch, Rothenburg und Rain tätig sein und die jeweiligen Gemeinderäte als Vormundschaftsbehörde ablösen. Neue Präsidentin ist Claudia Zwimpfer.

Merken
Drucken
Teilen
Claudia Zwimpfer, die neue Leiterin der KESB im Kreis Emmen. (Bild: pd)

Claudia Zwimpfer, die neue Leiterin der KESB im Kreis Emmen. (Bild: pd)

Schlanke Strukturen, räumliche Nähe, ideale Vernetzung und die grosse Professionalität sichern den schutz- und hilfesuchenden Personen eine schnelle und unkomplizierte Lösung zu. Der Gemeinderat Emmen wählte als Präsidentin lic. iur. Claudia Zwimpfer, zurzeit Leiterin Departement Vormundschafts- und Fürsorgesekretariat der Gemeinde Emmen. Die weiteren Mitglieder sind Kurt Felder, ehemaliger Amtsvormund, Amtsvormundschaft Emmen und Master of Laws Beate Schneider, zurzeit Vormundschaftssekretärin der Gemeinden Rothenburg und Adligenswil.

Auf den 1. Januar 2013 tritt das neue eidgenössische Erwachsenenschutzrecht in Kraft. Es löst das alte Vormundschaftsrecht aus dem Jahr 1912 ab. Mit der Revision setzt der Bund auf höhere Eigenverantwortlichkeit und Professionalität. Aufgrund der neuen Gesetzgebung mussten die bisherigen Strukturen und die Verfahren den neuen Gegebenheiten und Erfordernissen angepasst werden. Für die Gemeinden Emmen, Neuenkirch, Rothenburg und Rain löst eine neue unabhängige Fachbehörde – die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Kreis Emmen – die Gemeinderäte als Vormundschaftsbehörde ab.

pd/shä