Zwischennutzung
Buvette bei der alten Kirche Buchrain empfängt am Samstag erstmals Gäste

Sich treffen, etwas trinken, zusammen sein: Das ist nun bei der alten Kirche Buchrain möglich. Allerdings vorerst nur am Wochenende und vor allem nur im Freien.

Roman Hodel
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Bei der alten Kirche von Buchrain kehrt wieder Leben ein. Die im letzten Dezember angekündigte Zwischennutzung startet. Allerdings vorerst ausschliesslich im Freien. Der Eröffnungsanlass der Buvette mit dem Namen AltBar Bueri findet diesen Samstag um 17 Uhr statt, coronakonform versteht sich. Die Buvette soll künftig entweder freitags oder samstags von 17 bis 21.30 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet sein; bei gutem Wetter. Betrieben wird sie vom Verein AltBar Bueri, der im März für die Zwischennutzung gegründet wurde.

So stellt sich der Verein AltBar Bueri die Buvette vor.

So stellt sich der Verein AltBar Bueri die Buvette vor.

Illustration: PD/Verein AltBar Bueri

Mobiliar und Geschirr wurden von der Bevölkerung gespendet

Die Buvette soll ein Treffpunkt fürs ganze Dorf sein und Platz bieten für kleinere Konzerte und Ausstellungen, wie der Verein AltBar Bueri mitteilt. Weitere Vereine, Gruppen und Familien sollen tageweise die Gastgeberrolle übernehmen. Das Mobiliar für den Aussenbereich und das Geschirr wurden von der Bevölkerung gespendet. Als Buffet dient ein Buvette-Wagen, in dem unter anderem eine Kaffeemaschine und ein Geschirrspüler installiert sind. Im Angebot sind Biere, Weine, alkoholfreie Getränke, süsses und salziges Gebäck, Glace, Käse- oder Wurstplättli – alles aus der Region.

Die alte Kirche in Buchrain.

Die alte Kirche in Buchrain.

Bild: Patrick Hürlimann (7. Dezember 2020)

Einen Flügel für Konzerte hat der Verein auch geschenkt bekommen

Initiiert wurde die Zwischennutzung von der Katholischen Kirchgemeinde. Die Kirchgemeindeversammlung hatte am 23. November 2020 einem Kredit von 100'000 Franken zugestimmt, der unter anderem für einen Kanalisationsanschluss verwendet wurde. Warum aber bleibt die Kirche vorerst geschlossen? «Die Kirchenbänke sind abmontiert und der Holzboden frisch geölt», sagt Judith Steinmann, beim Verein AltBar Bueri für die Kommunikation zuständig. «Um in der Kirche ein Café zu betreiben und Anlässe durchzuführen, braucht es jedoch eine Gastronomiebewilligung.» Deren Beantragung werde nach der Pilotphase Ende Sommer geprüft. Mit einer Nutzung der Kirche selber rechnet der Verein daher zu einem späteren Zeitpunkt. Immerhin: Einen Flügel für Konzerte hat dieser bereits geschenkt bekommen.

Die Zwischennutzung soll dann auch Erkenntnisse und Ideen für die langfristige Nutzung der alten Kirche liefern. Denn die frühere Nutzerin, die serbisch-orthodoxe Kirche Luzern, ist nach Perlen umgezogen. Die Katholiken feiern ihre Gottesdienste bereits seit 1972 in der grösseren Kirche St. Agatha.

Hinweis: Weitere Infos zur Buvette und den genauen Öffnungszeiten gibt's hier.