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ZWISCHENNUTZUNG: Flüchtlinge werden im Luzerner Schulhaus Schädrüti unterrichtet

Im leer stehenden Schädrüti-Schulhaus in Luzern werden ab Mai Flüchtlinge zur Schule gehen. Während mindestens zwei Jahren sollen dort Kinder im Primar- und Sekundarschulalter sowie Lernende und Erwachsene unterrichtet werden.
Spielende Kinder vorm Schulhaus Schädrüti. (Symbolbild) (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Spielende Kinder vorm Schulhaus Schädrüti. (Symbolbild) (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Seit Ende Schuljahr 2014/2015 steht das Schulhaus Schädrüti in Luzern leer. Die Stadt prüfte seither Möglichkeiten für Zwischennutzungen. Nun gab sie am Donnerstag bekannt, dass sie das Gebäude dem Kanton vermietet. Ab Mai soll das Schulhaus für mindestens zwei Jahre zur Schulung von Flüchtlingen genutzt werden.

Im Schädrüti sollen rund 50 Kinder im Primar- und Sekundarschulalter aus den Asylzentren Hirschpark, Rothenburg und Sonnenhof, 40 unbegleitete minderjährige Asylsuchende in nachobligatorischen Brückenangeboten und allenfalls ein bis zwei regionale Aufnahmeklassen unterrichtet werden. Angeboten werden soll auch ein Intensiv-Deutschkurs für Erwachsene.

Mit dem Angebot will der Kanton die Kinder und Jugendlichen besser auf die Eingliederung in Regelklassen oder für den Besuch der Brückenangebote vorbereiten. (sda)

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