Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Luzerner Kriminalgericht verurteilt Süchtigen für eine Reihe von Vergehen zu 13,5 Monaten

Ein 36-jähriger Serbe hat im Drogenrausch seine Freundin eingesperrt und danach mit ihrem Auto einen Unfall verursacht. Insgesamt wurde er in 12 Anklagepunkten schuldig gesprochen.
Roger Rüegger

Ein Drogensüchtiger ist vom Luzerner Kriminalgericht zu einer Freiheitsstrafe von 13,5 Monaten verurteilt worden. Der 36-jährige Serbe hat eine Reihe Straftaten verübt. Die Palette reicht von Freiheitsberaubung über Fahrzeugdiebstahl bis hin zu Drogendelikten. Der Mann wurde in zwölf Anklagepunkten für schuldig befunden.

Am 12. Juli 2016 hatte er seine damalige Freundin in ihrer Wohnung im Badezimmer eingesperrt. Zuvor hatte sie ihm eröffnet, dass sie sich von ihm trennen wolle. Der Beschuldigte, der zuvor Heroin und Kokain konsumiert hatte, verliess die Wohnung in einer Luzerner Landgemeinde mit dem Auto der Frau, obwohl er nicht berechtigt war, ein Fahrzeug zu fahren.

Er war von allen guten Geistern verlassen

Im Kanton Bern verursachte er einen Unfall mit einem entgegenkommenden Auto. Die Lenkerin wurde verletzt. Als sie die Polizei anrief, verliess er die Unfallstelle mit dem Auto. Sein Verteidiger sagte bei der Verhandlung vom 9. Mai 2019, sein Mandant sei von allen guten Geistern verlassen gewesen (wir berichteten).

Im September 2016 stahl der Beschuldigte einen Roller und im Juni 2017 versuchte er, in Luzern ein E-Bike zu stehlen. Es gelang ihm nicht. Dabei entstand Sachschaden. Der Verhandlung wohnte er nicht bei, weil er sich in Serbien einer Therapie unterzog. Gegen das Urteil hat die Verteidigung Berufung eingelegt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.