LUZERN–ZÜRICH: Das Chaos für Pendler wird zum Dauerzustand

Überfüllte Pendlerzüge nach Zürich bleiben ein Ärgernis. Trotz Gegenmassnahmen der SBB fehlen über hundert Sitzplätze pro Zug. Pro Bahn fordert neue Massnahmen.

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Überfüllte Penlerzüge sind die Regel. (Bild Roger Grütter/Neue LZ)

Überfüllte Penlerzüge sind die Regel. (Bild Roger Grütter/Neue LZ)

Die SBB kämpfen seit zirka vier Jahren mit stark überfüllten Pendlerzüge auf der Strecke Luzern-Zürich. Roman Marti, SBB-Mediensprecher: «Zu den Hauptverkehrszeiten stossen wir speziell in grossen Agglomerationen an unsere Kapazitätsgrenzen. Die Nachfrage stieg schweizweit von 2003 bis 2008 im Personenverkehr um 31 Prozent, mehr als doppelt so stark wie ursprünglich mit 12 Prozent prognostiziert.»

Pro Bahn fordert eine aussergewöhnliche Massnahme: «Die zusätzlich am Morgen eingeschobenen Züge sollten ohne Halt bis Thalwil/Zürich fahren. Das würde die Fahrzeit zusätzlich verkürzen und die Pendler von Luzern noch schneller nach Zürich bringen.»Sowohl bei den SBB als auch von Seiten des Kantons Zug ist man gegen diesen Vorschlag.

Ernst Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».