LUZERN/ZUG: Gewalt: Viel Arbeit für den Kinderschutz

Sexuelle Belästigung, Vernachlässigung, Gewalt. Die Fachstellen für Kinderschutz haben immer mehr Arbeit.

Rahel Schnüriger
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Markus Noser und sein Leiterteam von der Anlaufstelle Punkto Zug hat alle Hände voll zu tun. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Markus Noser und sein Leiterteam von der Anlaufstelle Punkto Zug hat alle Hände voll zu tun. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die Fachstellen für Kinderschutz haben alle Hände voll zu tun. Während im Kanton Luzern 2011 noch 107 Beratungen durchgeführt wurden, waren es 2012 bereits 144. Besonders stark zugenommen haben die Anfragen bezüglich sexueller Gewalt. Auch im Kanton Zug stieg die Zahl der Beratungen stark, hier seien es vor allem vermehrt Vernachlässigungen, sagt Markus Noser von Punkto Zug: «In diesen Fällen melden sich Schulvertreter bei uns, dass die Kinder beispielsweise übernächtigt, unbetreut oder durch unkontrollierten Internetzugang etwa durch Pornografie gefährdet seien».

Andrea Heri, Leiterin der Opferhilfe und Kinderschutz Luzern, stellt zudem fest, dass die Komplexität der Fälle zunimmt. Ein neues Phänomen ist die Gewalt von Kindern gegenüber Eltern, wobei es bereits bei Kindergärtlern ein Problem sei, dass sie die Eltern schlagen würden, wie Traudel Spiess, Koordinatorin bei der sozialpädagogischen Familienbegleitung SPF plus sagt.

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