LYBIEN-KONTROVERSE: Zentralschweizer stärken Merz den Rücken

Rar sind die Stimmen, die nicht im Chor des Merz-Bashings mitsingen – aber es gibt sie. Darunter sind auch Politiker aus der Zentralschweiz.

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Konrad Graber. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Konrad Graber. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

So verteidigt etwa der Luzerner Ständerat Konrad Graber Merz in seinem Blog . Gegenüber unserer Zeitung sagt er: «Es ist mutig, wie sich der Bundespräsident mit seinem persönlichen Prestige für die Freilassung der Geiseln engagiert. Er setzt viel aufs Spiel. Natürlich werfen Merz? Vorgehen und der Inhalt des Vertrags Fragen auf, ich bin auch nicht glücklich über die Entschuldigung gegenüber Ghadhafi», sagt Graber. Merz habe versucht, in einer verkorksten Situation eine Lösung zu erzwingen.

Support erhält der Bundespräsident auch vom Zuger CVP-Nationalrat Gerhard Pfister. «Merz riskiert am Ende seiner Karriere einen persönlichen Misserfolg. Er lädt die ganze Verantwortung auf sich und nimmt damit den Gesamtbundesrat aus der Schusslinie.» Für Pfister ist klar: «Ohne Entschuldigung keine Freilassung.»

Kari Kälin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag im Tagesthema der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.