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LZ-WEIHNACHTSAKTION: Eine schwere Krankheit trifft die ganze Familie

Ein junger Familienvater mit drei kleinen Kindern erhält die Diagnose Multiple Sklerose (MS). Für die Familie bricht eine Welt zusammen. Die LZ-Weihnachtsaktion hilft in der grössten Not. Und dies auch in anderen Fällen, wo eine Krankheit alles aus dem Lot gebracht hat.
David P. mit seiner Frau und seinen drei Kindern beim Spielen. Wir haben das Bild auf Wunsch der Familie anonymisiert. (Bild: Roger Grütter)

David P. mit seiner Frau und seinen drei Kindern beim Spielen. Wir haben das Bild auf Wunsch der Familie anonymisiert. (Bild: Roger Grütter)

Arno Renggli

Er ist ein Kämpfer, das merkt man sofort. David P. (Name der Redaktion bekannt) sagt klar: «Ich will wieder arbeiten. Auch wenn es eine ganz neue Tätigkeit sein sollte. Ich lerne schnell.» Im Moment allerdings kann er kaum schmerzfrei schlafen, geschweige denn sich bewegen. «Multiple Sklerose», so lautet die erschütternde Diagnose, die er erhalten hat. MS, wie die heute sehr geläufige Abkürzung lautet, ist eine im Gehirn und Rückenmark auftretende Entzündung. Die Symptome sind, ebenso wie der Krankheitsverlauf selber, sehr individuell und treten in zunehmenden Schüben auf. Die Krankheit ist nicht heilbar, medikamentöse Behandlungen können aber Linderung verschaffen.

«Es ist eine Kopfsache»

David P. hat starke Schmerzen in Armen sowie Beinen und leidet zudem unter Gleichgewichtsstörungen. Wie andere MS-Kranke muss der 35-Jährige diverse Medikamentenkombinationen ausprobieren, um herauszufinden, was positiv wirken könnte. Bis jetzt hat noch nichts richtig funktioniert. Zumindest so, dass er, der zuletzt im Gartenbau tätig war, wieder arbeiten könnte.
Dabei ist ja genau dies eines seiner grossen Ziele. Er will weder zum IV-Rentner noch zum Sozialfall werden. Und dass er sogar zum Paraplegiker werden könnte, will er erst gar nicht akzeptieren. Er ist überzeugt, dass sein Kampfgeist den Krankheitsverlauf beeinflussen wird. «Es ist alles auch eine Kopfsache», sagt er.

Auch die Partnerin ist krank

Was ihn motiviert, ist klar: seine Familie, vor allem auch die drei Kinder, das älteste drei Jahre alt, das jüngste vor wenigen Wochen geboren. Doch erschwerend kommt hinzu, dass auch seine Frau gesundheitlich angeschlagen ist und unter einer chronischen Darmentzündung leidet. Die Kinder merken zum Glück nichts von der schwierigen Gesamtsituation. Ihnen geht es gut, sie wirken fröhlich und wegen des Besuches sogar übermütig. Dies, obwohl die Familie nur Geld hat für das Allernötigste. Die LZ-Weihnachtsaktion verschafft ihnen mit einem Beitrag etwas Luft, etwa für Winterkleider und Babysachen.
Derweil David P. nun hofft, dass möglichst bald eine passende Medikamentenkombination hilft. Dass er einen neuen Job findet, der seinen körperlichen Möglichkeiten entspricht. Etwa als Baggerführer, eine entsprechende Ausbildung würde er gerne in Angriff nehmen. «Ich werde wieder 100 Prozent arbeiten», blickt er voller Optimismus in die Zukunft.

Teenager setzt sich für Mutter ein

Auch in vielen anderen Fällen wird die LZ-Weihnachtsaktion aktiv: Luca (Name der Redaktion bekannt) ist 14 Jahre alt, und er hat bereits eine grosse Last zu tragen. Er lebt im Kanton Zug mit seiner alleinerziehenden Mutter, die nierenkrank ist. Mehrmals wöchentlich muss sie ins Spital für die Dialyse, was sie immer sehr ermüdet. Eine Erwerbstätigkeit ist derzeit unmöglich, die Sozialhilfe kann nur das Allernötigste finanzieren.
Doch Luca schlägt sich wacker. Neben der Schule und den Hausaufgaben hilft er im Haushalt mit, kocht, putzt, wäscht selber. Er ist seiner Mutter eine grosse Stütze. Dabei muss er auf vieles verzichten. Weil ihm das Geld wie auch die Zeit fehlt, hat er sehr wenig Kontakte zu Gleichaltrigen, deren Freizeitbeschäftigungen für ihn einfach nicht drin liegen. Die LZ-Weihnachtsaktion hilft ihm und seiner Mutter mit einem Beitrag, der nicht nur die Not lindert, sondern auch ein Zeichen sein soll, dass sie nicht alleine gelassen werden.

Gleich doppeltes Handicap

Auch die Krankheit eines Kindes kann eine Familie in Not bringen. Ganz besonders ist die Situation des 10-jährigen Obwaldners Noah (Name der Redaktion bekannt). Er leidet unter Autismus und dem Tourettesyndrom. Letzteres ist eine neurale Störung, die zu unkontrollierten Bewegungen, Gesichtszuckungen oder vokalen Lauten führt. Dies ist für Noah und seine Familie eine grosse Belastung.
Dennoch macht der Knabe Fortschritte und hat nun gar den Übertritt von der Sonderschule in eine Regelklasse geschafft. Sein grösster Wunsch ist ein Notebook, das er auch für die Schule brauchen kann. Seine neuen Klassenkameraden haben alle eines, doch für Noahs Eltern liegt der Kauf budgetmässig nicht drin. Die LZ-Weihnachtsaktion erfüllt diesen Wunsch und wird Noah, wie vielen anderen Kindern und Jugendlichen auch, neuen Mut verleihen.

Mutter erkennt Tochter nicht mehr

Dies gilt auch für die 16-jährige Lehrtochter Sara (Name der Redaktion bekannt) aus dem Luzerner Rontal. Ihre Mutter hat seit einigen Monaten eine unheilbare neurale Krankheit. Ihre Persönlichkeit verändert sich, oft erkennt sie die eigene Tochter nicht mehr. Sara leidet sehr darunter. Sie erhält nun therapeutische Hilfe, an welche die LZ-Weihnachtsaktion einen Beitrag leistet.

Gesuche nicht von Bedürftigen selber eingereicht

Spenden red. Eine Frage wird uns von Spenderinnen und Spendern der LZ-Weihnachtsaktion häufig gestellt: Gelangen Hilfsgesuche von Notleidenden direkt an uns? Und besteht damit auch die Gefahr eines Missbrauchs?

Die Antwort ist ein klares Nein: Gesuche können nur von Gemeinden oder sozialen Institutionen eingereicht werden. Jedes wird dann vom Beirat geprüft. Dieser besteht aus ehrenamtlich tätigen Sozialfachleuten aus der Region. Die LZ-Weihnachtsaktion findet bereits zum 20. Mal statt. Sie sammelt Geld für Menschen in der Zentralschweiz, die in Not geraten sind.

Postkonto, online oder SMS

Spenden für die Jubiläumssammlung können Sie auf Postkonto 60-33377-5 und online auf www.luzernerzeitung.ch/weihnachtsaktion. Auch SMS-Spenden sind möglich: Wählen Sie die Nummer 488, und schreiben Sie LZWA plus den Frankenbetrag (nur Zahl).

Die LZ-Weihnachtsaktion ist in unserer Region fest verankert. 2014 wurde mit über 3,85 Millionen Franken ein Spendenrekord realisiert. Die Zahl der Spenderinnen und Spender wuchs auf 14 779, was ebenfalls Rekord bedeutet.

Wie willkommen diese Hilfe ist, zeigt die Zahl der Gesuche, die für dieses Jahr bereits wieder bei rund 1800 liegt. Auch die aktuelle Sammlung wird erneut vielen Menschen neue Hoffnung verleihen.Sehen Sie aktuelle Berichte und Filme über die LZ-Weihnachtsaktion und ihr Jubiläum auf
www.luzernerzeitung.ch/weihnachtsaktion

Melden Sie uns Ihre Sammlung

Mithelfenred. Wir freuen uns über Vereine, Schulklassen, Musikgruppen oder Privatpersonen, die Sammlungen für die Weihnachtsaktion durchführen. Sie können diese in der Zeitung und online ankündigen. Melden Sie sich via

www.luzernerzeitung.ch/weihnachtsaktion;
oder: Telefon 041 429 54 04,
lzweihnachtsaktion@lzmedien.ch

Zudem können Sie Fotos Ihrer Aktion bei uns online publizieren. Auch diese senden Sie an obige Mail-Adresse. Drei aktuelle Beispiele:

  • Der Frauenturnverein Fischbach spendete 400 Franken aus dem Erlös der an der örtlichen Kilbi verkauften Torten- und Kuchenstücke.
  • Die FDP sammelte am Megger Wiehnachtsmäärt Fr. 800.– mit dem Verkauf hausgemachter Gerstensuppe.
  • Klara Häfliger aus Buttisholz verzichtete zu ihrem 60. Geburtstag auf Geschenke und bat die Gäste um eine Spende für die LZ-Weihnachtsaktion. Es kamen Fr. 400.– zusammen.

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