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Rekord-Betrag von 4,79 Millionen für Menschen in unserer Region

4,79 Millionen Franken haben wir 2017 gesammelt – fast eine Viertelmillion mehr als beim Vorjahresrekord. Dank der Grosszügigkeit unserer Leserinnen und Leser können wir Tausende von Einzelpersonen und Familien unterstützen.
Arno Renggli
Exemplarisch haben wir über ganz unterschiedliche Schicksale von Menschen berichtet, denen wir dank Spendengeldern helfen konnten. (Bilder: Nadia Schärli, Manuela Jans, Dominik Wunderli und Pius Amrein)

Exemplarisch haben wir über ganz unterschiedliche Schicksale von Menschen berichtet, denen wir dank Spendengeldern helfen konnten. (Bilder: Nadia Schärli, Manuela Jans, Dominik Wunderli und Pius Amrein)

Von einem Moment auf den anderen kann ein Schicksalsschlag das Leben von Menschen aus dem Lot bringen. Oft sind ganze Familien betroffen, wenn jemand stirbt, verunfallt oder schwer erkrankt. Und rasch ist grosses Leid dann auch verbunden mit materieller Not und existenziellen Ängsten. Wie soll es weitergehen, wenn eine junge Mutter den Mann und Vater ihrer Kinder verliert? Kann die Bauernfamilie, die von einem Todesfall betroffen ist, ihren Hof behalten?

In solchen Situationen kann die LZ-Weihnachtsaktion helfen. Wir haben an vielen Beispielen, über die wir teilweise auch berichtet haben, erlebt, was eine solche Unterstützung bewirkt. Das Materielle ist nur die eine Seite. Hinzu kommt das Erlebnis der enormen Solidarität, die in unserer Region herrscht. Und die bei Menschen Kräfte weckt, welche immer wieder erstaunlich sind.

Kleiner Sohn bringt Licht ins Leben einer leidgeprüften Familie

So hat uns eine Luzerner Bauernfamilie beeindruckt, in der der Familienvater nach einem Hirnschlag erst allmählich wieder in ein volles Bewusstsein zurückfindet und seine künftige Arbeitskraft völlig ungewiss ist. Aber der Zusammenhalt dieser Familie ist derart spürbar gross, dass man einfach optimistisch sein muss. Genauso wie bei der jungen Mutter aus dem Seetal, deren Partner tödlich verunfallt ist. Sie und ihr Sohn tragen schwer an dem Verlust. Aber ausgerechnet das Bübchen, das eine Woche vor dem Tod seines Vaters zur Welt gekommen ist, erweist sich als fröhlicher Sonnenschein, der Licht ins Leben seiner Familie bringt.

Was für eine Herausforderung erlebt ein Luzerner Seniorenpaar: Seine Tochter sitzt in den USA im Gefängnis, nachdem ihr Partner eines ihrer gemeinsamen Kinder umgebracht hat und sie dies hätte verhindern sollen. Die beiden Grosseltern haben nach langem juristischem Kampf ihre beiden anderen Enkel in die Schweiz geholt und kümmern sich wie Eltern um die beiden. Für viele Reaktionen gesorgt hat auch unser Bericht über einen alleinerziehenden Vater, der mit seinen Kindern Opfer von Gewalt durch die Kindsmutter geworden ist. Dass Alleinerziehende generell ein hohes Armutsrisiko haben, zeigen neue Zahlen aus der Stadt Luzern, wonach jede vierte unter der Armutsgrenze lebt. Weiterhin sind überwiegend Frauen davon betroffen, genauso wie von Gewalt – beides zeigen auch die Unterstützungsgesuche, die bei uns eingetroffen sind. Aber dass es auch Väter gibt, die in solche Situationen kommen können und es dann noch viel schwerer haben, ernst genommen zu werden und Hilfe zu bekommen, hat dieses Beispiel eindrücklich gezeigt.

Trotz Hilfe geht es nicht immer gut aus

Die LZ-Weihnachtsaktion kann Grosses leisten. Aber nicht immer kommt es zu einem Happy End. Mit grosser Betroffenheit haben wir erfahren, dass in einer Familie, die wir besucht und unterstützt haben, der erkrankte Elternteil inzwischen leider verstorben ist.

Demgegenüber stehen Hunderte von Dankesschreiben, die wir bereits wieder erhalten haben. So meldete uns eine alleinerziehende Mutter aus dem Kanton Zug: «Ich konnte meinen Augen nicht trauen, als ich die Nachricht von Ihrer Hilfe gelesen habe. Es ist das schönste Weihnachtsgeschenk meines Lebens. Es ist wunderbar, dass es Ihre Aktion gibt. Sie schenken so vielen Menschen Hoffnung und Glauben an das Gute.» Und ein Familienvater aus dem Kanton Luzern schrieb: «Ohne Sie hätten wir keine Chance gehabt. Nun haben Sie uns das wertvollste Geschenk gemacht: einen Neubeginn und eine bessere Zukunft. Es ist schön, dass man in einer Notlage wahrgenommen und unterstützt wird. Wir hoffen, dass wir bald selber wieder in der Lage sein werden, anderen Menschen zu helfen.»

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