LZ-WEIHNACHTSAKTION: «Vor Freude habe ich geweint»

Ihre Spenden, liebe Leserinnen und Leser, helfen Menschen auf eine Art, die gar nicht hoch genug zu schätzen ist. Dies zeigen zahllose Dankesschreiben, die wir erhalten haben.

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LZ-Weihnachtsaktion: Grenzenlose Solidarität in der Zentralschweiz. (Bild: Neue LZ)

LZ-Weihnachtsaktion: Grenzenlose Solidarität in der Zentralschweiz. (Bild: Neue LZ)

Am reichsten ist, wer viel zu geben hat.» Dieser Sinnspruch steht auf der Karte, die uns eine Familie aus dem Luzerner Hinterland geschickt hat. Sie bedankt sich darin für einen Beitrag aus der letztjährigen Weihnachtsaktion: «Unsere Situation war nach einem Todesfall sehr schwierig. Dank den Spenden Ihrer Leserinnen und Leser gibt es nun einen grossen Lichtblick. Dieser gibt uns Kraft weiterzumachen und daran zu glauben, dass wieder bessere Zeiten kommen. Der Beitrag hat uns auch gelehrt, dass wir Hilfe annehmen und die Erleichterung darüber bewusst wahrnehmen dürfen.»

Nachhaltige Hilfe

Typisch in diesem Schreiben ist nicht nur die grosse Dankbarkeit. Sondern auch die Überraschung vieler Menschen, dass sie von den Zentralschweizerinnen und Zentralschweizern nicht alleine gelassen werden. «Als ich die Nachricht erhielt, kamen mir die Tränen vor Freude», schreibt eine alleinerziehende Mutter aus dem Kanton Zug.

Ähnliche Reaktionen gab es viele. Eine Beiständin meldete uns: «Meine Klientin, der Sie bei der Tilgung einer drückenden Schuld geholfen haben, weinte am Telefon vor Freude. Es ist eine riesige Entlastung für sie. Ich kann Ihnen versichern, dass Sie dieser Frau nachhaltig geholfen haben.»

Nachhaltigkeit ist ein grosses Anliegen der LZ-Weihnachtsaktion. Wenn unsere Beiräte, alle erfahrene Sozialfachleute, die ehrenamtlich arbeiten, die Gesuche sorgfältig prüfen, schauen sie genau darauf: Wo wird das Spendengeld sinnvoll investiert, sodass es jemandem nicht nur unmittelbar hilft, sondern möglichst auch eine Perspektive gibt. «Ihre Grosszügigkeit hat mir sehr geholfen», schrieb ein Mann aus Luzern. «Jetzt werde ich mein Bestes geben, um meine Ziele zu erreichen.» Ein Familienvater aus dem Surental meldete: «Wegen meiner Krankheit wollte ich schon aufgeben. Ich weiss, ich habe meiner Familie viel zugemutet. Dank Ihrer Unterstützung habe ich Luft bekommen, neue Kraft für die Arbeit. Und ich bin entschlossen, für meine Familie zu kämpfen.»

Eine Frau aus Zug schrieb uns: «Die letzten Jahre waren für mich kaum mehr lebenswert. Durch Ihre Spende haben Sie einen unglaublichen Lebenswillen in mir entfacht. Ich hoffe, dass ich bald selber wieder in der Lage sein werde, etwas zurückzugeben und meinerseits anderen zu helfen.»

In Kinder «investieren»

Mit zu den besten «Investitionen» gehören auch Kinder und Jugendliche. Können wir ihnen etwas Gutes tun, ist das immer auch zukunftsgerichtet. Da können schon kleine Beträge viel ausrichten. Wenn etwa dank einem Zustupf der LZ-Weihnachtsaktion einem jungen Menschen der Instrumentalunterricht oder die Mitgliedschaft in einem Sportverein ermöglicht wird, kann das auf das Leben der Betroffenen einen grossen Effekt haben. Und unterstützen wir eine ganze Familie, profitieren auch die Kinder von der Entlastung ihrer Eltern. Und sie erleben, was Solidarität ist.

Familien geraten oft unverschuldet in Not: Eine Krankheit, ein Unfall oder die Behinderung eines Kindes können alles aus dem Lot bringen. Einer Familie mit einem körperlich schwerbehinderten Kind konnten wir ein Trainingsgerät ermöglichen, sodass die mühseligen Transporte zur Therapie nicht mehr so häufig nötig sind. Eine Familie aus dem Entlebuch schrieb: «Das letzte Jahr war hart, auch für die vier Kinder, nachdem ihr Papi einen Herzinfarkt hatte. Die Sorge um ihn liess auch sie leiden, und in der Schule hatten sie oft Mühe, sich zu konzentrieren. Dank Ihren Spenderinnen und Spendern wurde uns eine grosse Last abgenommen.»

Notsituationen entstehen oft auch, wenn ein Elternteil plötzlich alleine dasteht. Eine Frau aus dem Kanton Nidwalden schrieb: «Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich in einer finanziell schwierigen Situation, weil der Vater meines Kindes mich verlassen hat. Ihre Unterstützung hat uns Licht in die dunklen Tage gebracht.»

Ganz konkrete Hilfe

Eine schwierige Zeit hat eine Bauernfamilie aus Uri hinter sich, die einen Totalbrand von Haus und Scheune erlebt hat: «Das Jahr war hart, mit sehr viel Arbeit. Der Verlust des Heims und vieler persönlicher Dinge schmerzen. Aber Ihre Spende hat mitgeholfen, dass wir bald wieder daheim einziehen können.»

Auch vielen älteren Menschen kommt die LZ-Weihnachtsaktion zugute. Eine Frau aus Einsiedeln, die dank einer neuen Brille nun endlich wieder gut sehen kann, schrieb in ihrer Dankeskarte: «Der liebe Gott hilft durch grosszügige Mitmenschen. Er segne euch alle!» Und ein Mann aus Luzern, der einen kleinen Beitrag an ein Hallenbad-Abo erhielt, schrieb: «Es bedeutet mir sehr viel, dass ich nun wieder regelmässig schwimmen gehen kann.»

«Noch nie so schöne Weihnachten»

Auch von den Institutionen, welche die Hilfsgesuche eingereicht haben, kamen viele wunderbare Rückmeldungen: «Es ist ein unglaubliches Glück, dass es diese Organisation gibt», zitierte der Katholische Frauenbund eine Klientin. Die Landwirtschaftliche Beratungsstelle des Kantons Uri schrieb: «Wir erleben immer wieder, wie dankbar die Bauernfamilien für die Hilfe sind.» Von der Psychiatrie aus St. Urban kam die Beobachtung zu einer Patientin: «Es war wirklich schön, diese Frau mal strahlen zu sehen.» Die Opferberatungsstelle schrieb: «Das Glück in den Augen unserer Klientinnen und Klienten motiviert uns, Ihnen herzlich zu danken für Ihre Grosszügigkeit.»

Gerade die vorweihnächtliche Zeit ist für viele Menschen schwer, sodass sie sich nicht richtig auf Weihnachten freuen können. Eine Frau aus dem Seetal schrieb: «Man sollte die Adventszeit ja geniessen, aber als alleinerziehende Mutter ist das oft schwierig. Dank der Weihnachtsaktion müssen wir uns weniger Sorgen machen.» Eine Familie aus Horw meldete uns: «Dank Ihnen wurden unsere Weihnachten doch noch schön.» Und eine Frau aus Zug schwärmte: «Ich und meine kleine Tochter, der ich das Zimmer einrichten konnte, hatten noch nie so schöne Weihnachten.»

Weihnachtsaktion 2014 startet

In zwei Wochen, am Freitag, 21. November, wird der Einzahlungsschein zur diesjährigen LZ-Weihnachtsaktion beiliegen. Bereits zum 19. Mal sammelt unsere Zeitung, gemeinsam mit ihren Regionalausgaben, für Menschen in der Zentralschweiz, die in Not geraten sind.
Spenden kann man ab sofort und das ganze Jahr über: via Postkonto 60-33377-5 und online auf www.luzernerzeitung. ch/weihnachtsaktion Wir danken herzlich für jeden Beitrag!

13 615 Spender

Die LZ-Weihnachtsaktion ist in unserer Region fest verankert. Letztes Jahr wurde mit 3,4 Millionen Franken der Spendenrekord egalisiert. Die Zahl der Spenderinnen und Spender wuchs dabei auf 13 615, was ebenfalls Rekord ist. Seit der Gründung im Jahr 1996 wurden über 31,5 Millionen Franken gesammelt. Wie willkommen diese Hilfe ist, zeigt die Zahl der Hilfsgesuche, die sich letztes Jahr auf über 2700 belief. Dieses Jahr, schon vor dem Start der Aktion, haben wir bereits wieder rund 700 Anfragen für Menschen in Not erhalten.

Gesuche können nur von Gemeinden oder sozialen Institutionen eingereicht werden. Dieses Jahr nicht dabei sind die Institutionen des Kantons Schwyz, weil die «Neue Schwyzer Zeitung» 2014 in den «Boten der Urschweiz» integriert wurde und dieser eine eigene Sammelaktion hat.

Beirat prüft die Gesuche

Jedes Hilfsgesuch wird vom Beirat einzeln sorgfältig geprüft. Dieser besteht aus 12 ehrenamtlich tätigen Sozialfachleuten aus der ganzen Zentralschweiz. Beiratspräsident ist Urs W. Studer, alt Stadtpräsident von Luzern.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Sammlung, die erneut vielen Menschen neue Hoffnung verleihen wird.

Geschäftsstelle der LZ-Weihnachtsaktion: Elisabeth Portmann, Geschäftsleiterin.
Kontakt: lzweihnachtsaktion@lzmedien.ch, Telefon 041 429 54 04.

Melden Sie uns jetzt Ihre Spendenaktion!

Mithelfen are. Wir freuen uns jedes Jahr über Vereine, Schulklassen, Musikformationen oder Pfarreien, die Sammelaktionen zu Gunsten der LZ-Weihnachtsaktion durchführen. Gerne bieten wir Ihnen Gelegenheit, solche öffentlichen Aktionen in unserer Zeitung und online anzukündigen, zum Beispiel für Konzerte oder Bazarverkäufe. Bitte melden Sie sich unter:

www.luzernerzeitung.ch/weihnachtsaktion
Oder: Telefon 041 429 54 04
lzweihnachtsaktion@lzmedien.ch

Ebenso können Sie Fotos Ihrer Aktion bei uns online veröffentlichen. Diese können Sie auch an die obige E-Mail-Adresse senden. Ein Beispiel für eine solche Aktion waren die Benefizkonzerte von Der Chor Luzern im vergangenen Dezember. Das Weihnachtsprogramm unter der Leitung von Daniela Portmann war ein voller Erfolg. «Es waren stimmungsvolle und berührende Momente», meldete der Chor danach. «Und wir konnten 3000 Franken für die Weihnachtsaktion sammeln.»
Auch von Schulklassen, die Sammelaktionen durchführen, haben wir schöne Beträge und begeisterte Rückmeldungen erhalten.
Bereits bekannt ist, dass Les Tubas de Noël am Samstag, 13. Dezember, 12.30 Uhr am Weihnachtsmarkt auf dem Franziskanerplatz Luzern ein Konzert geben und für die Weihnachtsaktion spenden wird. Les Tubas de Noël unter der Leitung von Remo Capra besteht aus Es-Horn, Bariton, Eufonium und allen Arten von Tuben.
Übrigens: Wer an diesem speziellen Konzert mitspielen möchte, ist herzlich eingeladen. Die Gesamtprobe findet am Morgen des Auftrittstages statt. Für Infos: Mail an capra.music@hispeed.ch