Mäuderball in guter Stimmung

Rund 2800 Personen nahmen am 45. Mäuderball als Besucher teil. OK-Präsident Pascal Betschart freute sich in den frühen Samstagmorgenstunden über einen gemütlichen und friedlichen Ball.

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Die Ideen für den Maskenball waren einfallsreich, wie diese «Youtube mit Liveübertragung vom Mäuderball»-Gruppe belegt. (Bild: René Henseler/Neue SZ)

Die Ideen für den Maskenball waren einfallsreich, wie diese «Youtube mit Liveübertragung vom Mäuderball»-Gruppe belegt. (Bild: René Henseler/Neue SZ)

Für die Maskierten galt es zuerst, sich für die Maskenprämierung zu entscheiden. Im Foyer wurden die Anmeldungen und Namen entgegengenommen. Jede und jeder erhielt eine eindeutige Nummer. In folgenden Kategorien wurden Preise vergeben: Einzelmasken, Paare, Kleingruppen und Grossgruppen. Hierzu aber später gerne mehr.

Urchig und hipp im Dorfzentrum

Im Dorfzentrum-Saal spielte die aus dem Vorjahr bestens bekannte Gruppe Tornados. Die Berner Oberländer wussten jeden Hit zum richtigen Zeitpunkt wiederzugeben und so die Leute in die richtige Feststimmung zu bringen. Ein bisschen geruhsamer ging es im Alpstubli zu und her. In rustikaler Umgebung mit dem Echo vom Schilti konnte dies und jenes feine Kafi getrunken werden. DJ Rabbit hat sich seit letztem Jahr in der Mäuderbar richtig gemütlich eingenistet und lud seine Fans zum Mitsingen und Mitschaukeln ein.

Wer sich gerne bei Klängen von der Grünen Insel in Stimmung bringen wollte und dabei gleich noch irische Köstlichkeiten liebte, der war im 1. Stock des Sihlsees am idealen Ort. Les Castagniers wussten schon in den letzten zwei Jahren zu begeistern. Und, nun raten Sie mal, wie es in diesem war? Genau! Wer nicht früh da war, der hatte einfach keinen Platz mehr. Tröstend zur Hilfe kam da DJ Thaler. Er entzückte im Restaurant Sihlsee die Gehörgänge seiner Gäste. Wer etwas knapp bei Kasse war, konnte seine Ausgaben beim Bancomaten der Schwyzer Kantonalbank ausgleichen und das Geld gleich in Prozentiges im Dorfkeller investieren.

Ein «Place to be»

Die älteren Jahrgänge haben nun auch schon seit Jahren ihren «Place to be» gefunden: die Ü-30-Bar bei der Raiff-eisenbank. Wer hier war, weiss, dass auch die erfahrenen Partybesucherinnen und -besucher wissen, was es heisst, gute Stimmung zu machen. DJ Leoni unterstützte sie mit seinem Sound.

Als zweitletztes Lokal auf unserer Liste bleibt da noch das Doc Holliday’s übrig. Mit DJ Gismo war auch hier ein DJ mit Partygarantie anzutreffen. Für Teilnehmende der Maskenprämierung führte der Schlussspaziergang ins Restaurant s’10. Mit Lisa’s Hits aus der Jukebox, eine unbeschreiblich vielseitige Kiste, wurde auch hier niemand enttäuscht. Auf dem Rückweg zum grossen Saal warfen wir noch kurz ein Auge in die TopEggBar zu DJ Lagi, auch hier nur glückliche Gesichter und zu fortgeschrittener Stunde schon heisere Stimmen.

Die Besten belohnt

Ziemlich punktgenau zwischen halb eins und eins konnte der Chef der Prämierung, Dani Ehrler, diese ankündigen. Wer nun seinen Blick durch den Saal schweifen liess, der staunte ob dieser Vielfalt. Da waren Deckenverkäufer einer sehr bekannten Bettwarenfabrik zugegen. In den Saal verirrten sich aber auch Bancomaten, nur ohne Geld auszuspucken. Wer sich nicht an den Ball traute, der konnte den Ball auch über Youtube verfolgen. Gemäss Aussage der Betreffenden haben sie alles per Wireless ins Internet übertragen.

Nun zurück zur Maskenprämierung. Bei den Einzelmasken obsiegte das Zugsabteil, gefolgt vom Älpler. Den dritten Platz sicherte sich Mr. Bean. Oder war es doch ein hoher Richter aus Schwyz? Bei den Paaren schwangen die Giraffen oben- aus. Dr. Fasnacht und die Froschkönige folgten auf Platz zwei und drei. Bei den Kleingruppen obsiegten die Unterwasserpiraten, Platz zwei ging an die Transformers. Die Gruppe Ortsbusen erhielt die Bronzemedaille. Die Lego-Männer sicherten sich bei den Grossgruppen den dritten Platz. Etwas Farbe brachten die Wunderbäume auf den zweiten. Die Gruppe Freiherrenbergschwinget legten die restlichen regelrecht aufs Kreuz und nahmen den Siegermuni mit nach Hause. Alles in allem konnte die Hälfte der Teilnehmenden einen Preis mit nach Hause nehmen beziehungsweise erhielt einen Obolus an den finanziellen Aufwand eines Mäuderballs.

Friedlich und ruhig

In den frühen Morgenstunden erhielten wir die Gelegenheit, mit dem OK-Präsidenten Pascal Betschart zu sprechen. Er zeigte sich mit der Nacht sehr zufrieden. Die Anpassungen und die gute Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Schwyz der letzten Jahre habe sich bewährt, und wiederum sei der Ball 2012 ein friedlicher gewesen. Schon jetzt freue er sich auf den nächsten Ball vom Freitag, 25. Januar 2013. Zuerst werden wir aber an diesem Freitag den Bürgerwehrball besuchen und Sie, liebe Leserinnen und Leser, wieder bestens über das nächtliche Geschehen informieren.

René Hensler