MARCHE BLANCHE: Victorinox kämpft mit Geld gegen Pädophilie

50'000 Franken steckt Victorinox-Chef Carl Elsener junior jährlich in den Verein Marche Blanche. Damit hält er diesen am Leben.

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Carl Elsener junior unterstützt Marche Blanche. (Archivbild Laura Vercellone/Neue SZ)

Carl Elsener junior unterstützt Marche Blanche. (Archivbild Laura Vercellone/Neue SZ)

Der Westschweizer Verein Marche Blanche kämpft gegen Pädophilie – mit Erfolg. Im vergangenen Dezember nahm das Schweizer Stimmvolk die Initiative für die Unverjährbarkeit pädophiler Straftaten überraschend an, initiiert von Marche Blanche.

Finanziell am Leben halten die Organisation die Mittel, die ihr aus dem schwyzerischen Ibach vom Messerhersteller Victorinox zufliessen. Seit Jahren zahlt Victorinox-Chef Carl Elsener junior über eine Stiftung jährlich 50'000 Franken an den Verein, was 80 Prozent der Einnahmen des Vereins ausmacht und die Löhne für eine Teilzeit-Sekretärin und einen Teilzeit-Juristen sowie die Bürokosten deckt. Er engagiere sich grundsätzlich nicht politisch, Marche Blanche habe es aber nicht einfach, finanzielle Hilfe zu erhalten, sagt Elsener.

Fabian Fellmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.