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Synodal

Gedanken zur Weltsynode 2023 der katholischen Kirche

Hans-Peter Schuler
Hans-Peter Schuler
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Das Plakat mit dem horchenden Papst.

Das Plakat mit dem horchenden Papst.

Bild: PD

Vor mir liegt ein Plakat. Papst Franziskus legt die Finger auf seine Ohrmuschel. Dazu der Text: «Wir sind ganz Ohr für ihre Stimme.» Plakativ handelt dieses eindrückliche Bild von der beginnenden Synode. Positiv zu werten ist, dass die drei Bischöfe von St. Gallen, Basel und Chur zusammenarbeiten wollen. Dazu wird das Forschungsinstitut gfs.bern eine Umfrage ausarbeiten, mit der die Fragen aus Rom sich einfach beantworten und professionell ausarbeiten lassen.

Hans-Peter Schuler, Diakon

Hans-Peter Schuler, Diakon

PD

Warum nicht umgekehrt? Es wäre wichtig, wenn die Getauften, deren Mitverantwortung betont wird, an Rom, an ihren Bischof, an ihren Generalvikar, an ihren Pfarrer bzw. Gemeindeleiter/Gemeindeleiterin Fragen stellen könnten, bzw. Dinge in Frage stellen dürften. Die Synodalität ist ein einfaches Prinzip. Es geht nicht nur um das Hören, sondern um den Versuch, andere Standpunkte zu verstehen. Während man in der Westschweiz etwa eher spirituelle Fragen erörtert, neigt man in der Deutschschweiz zu Strukturfragen. Es wäre wichtig, wenn Engagierte den Verantwortlichen Fragen stellen, wenn es um die Zukunft der Pfarreien geht. Viele sind müde geworden. Neben den weltweiten Initiativen müsste man den Gläubigen hier den Puls fühlen. Es bleibt nicht mehr viel Zeit.

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