MEXIKO-GRIPPE: Bei Grippewelle bleiben Schulen offen

Treten vermehrt Grippefälle auf, sollen einzelne Schulen geschlossen werden. Im Kanton Schwyz sieht man von dieser Lösung aber ab.

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Der neue Schwyzer Kantonsarzt, Svend Capol. (Bild pd)

Der neue Schwyzer Kantonsarzt, Svend Capol. (Bild pd)

In den Kantonen Zürich und Bern sollen Schulkinder übers Internet unterrichtet werden, falls Schulen wegen der Mexiko-Grippe geschlossen werden müssen. Im Kanton Schwyz ist man von solchen Massnahmen nicht überzeugt. «Wenn wir wollen, dass sich die Grippe nicht weiter ausbreitet, müssen wir Kontakte unterbinden», sagt Kantonsarzt Svend Capol auf Anfrage. Bei Schulausfall würden sich die schulpflichtigen Kinder und Jugendliche anderswo treffen, sei es auf dem Spielplatz, an einer Party oder bei anderen Freizeitaktivitäten.

«Wenn eine Häufung von Krankheitsfällen auftritt, dann kann es sein, dass die betroffene Klasse heimgeschickt wird, damit sie den Virus nicht in die Schule trägt», so Capol. Jeder dieser Fälle müsse aber einzeln betrachtet werden. Als generelle Massnahme möchte der Leiter der Arbeitsgruppe Pandemie diese Möglichkeit nicht verstehen.

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.