MIETPREISE: Die Mieter werden gleich dreifach bestraft

Die Hypothekarzinsen steigen und mit ihnen auch die Mieten. Doch für die Zentralschweizer gibt es auch eine gute Nachricht.

Merken
Drucken
Teilen
Wohnen wird teurer. Im Bild eine Neubausiedlung im luzernerischen Root. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Wohnen wird teurer. Im Bild eine Neubausiedlung im luzernerischen Root. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Bei vielen Mietern flattern derzeit unwillkommene Briefe ins Haus: Die Mieten steigen. Sie werden ab Herbst den höheren Zinssätzen für Hypotheken angepasst.

Damit nicht genug: Zusätzlich treffen die steigenden Energiepreise die Mieter gleich zweimal. Sie treiben nämlich die Teuerung an, welche die Vermieter zu 40 Prozent durch Mieterhöhungen kompensieren können. «Gleichzeitig steigen die Nebenkosten», sagt Urs Hausmann, Partner der Beratungsfirma Wüest & Partner in Zürich.

Mehr Teuerung oder Abkühlung?
Für die Zentralschweizer hat Hausmann auch Trost bereit. Laut den Prognosen seiner Firma werden die Mieten in unserer Region dieses Jahr mit 1,7 Prozent weniger stark steigen als im schweizerischen Schnitt. Wie stark die Mieten das Portemonnaie genau belasten werden, ist noch offen – es hängt davon ab, ob die Teuerung die Zinsen weiter nach oben treibt oder die Abkühlung der Wirtschaft die Zinsen gar wieder sinken lässt. Der Mieterverband hält dazu an, Mieterhöhungen gut zu prüfen. Längst nicht alle seien gerechtfertigt.

nsc/ff

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.