MILCHPRODUZENTEN: Die ZMP-Basis begehrt auf – mit Erfolg

Das Vertrauensverhältnis zwischen der Basis und vielen Vorständen der ZMP ist nachhaltig gestört. Nun könnte das Klima ändern.

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Der Nidwaldner Landammann Martin Ambauenspricht an der ZMP-Delegiertenversammlung in der Braui Hochdorf. (Bild: M. Christen/Neue LZ)

Der Nidwaldner Landammann Martin Ambauenspricht an der ZMP-Delegiertenversammlung in der Braui Hochdorf. (Bild: M. Christen/Neue LZ)

Es brodelt schon länger bei den Zentralschweizer Milchproduzenten. Wie gross das Misstrauen der Basis gegenüber dem Vorstand ist, zeigten die Wahlen am Freitag in Hochdorf: Eine kleine Gruppe von Delegierten um Martin Ambauen, Landammann des Zentralschweizer Bauernbundes, hatte eine eigene Liste mit 15 neuen Kandidaten präsentiert. Acht davon sitzen nun im neu gewählten ZMP-Vorstand. Das von mancher Seite erhoffte Grossreinemachen blieb damit aus, dennoch markiert die Wahl einen Neuanfang.

«Wahlen sind ein legitimes Mittel, um korrigierend einzugreifen», hatte der Delegierte und Luzerner Kantonsrat Jakob Lütolf eingangs die Stimmung der 391 Delegierten auf den Punkt gebracht. Bereits im vergangenen Sommer hätten sich die Milchproduzenten in der Region klar für eine Steuerung der Milchmenge und damit für eine Eliminierung des Milchüberschusses ausgesprochen. Aber nur der Präsident und drei weitere Vorstände der ZMP hätten sich wirklich dafür eingesetzt.

Hans-Peter Hoeren

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag im Marktteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.