MORSCHACH: Der Kehricht kommt jetzt per Seilbahn

In der Gemeinde Morschach läuft ein teures Sanierungsprojekt. Die Gemeinde muss eine alte Kehrichtdeponie auspacken.

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Das untere Ende der Seilbahn, die den Kehricht vom Helltobel nach Oberschönenbuch hinunterbringt. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Das untere Ende der Seilbahn, die den Kehricht vom Helltobel nach Oberschönenbuch hinunterbringt. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Es war Pech für Morschach. Am 6. August 2007 fiel bei einem Unwetter auf dem Stoos sehr viel Regen. Grosse Wassermassen stürzten ins Helltobel, wohin bis zu den Siebzigerjahren die Stöösler ihren Haushaltkehricht geschüttet hatten. Das Regenwasser spülte von dort grosse Kehrichtmengen ins Tal, in die Muota und in den Vierwaldstättersee.

Nächste Woche setzt die Gemeinde Morschach ihre Sanierungsarbeiten im Helltobel fort. Dort wird in unwegsamem Gelände eine alte Kehrichtdeponie ausgeräumt. Dazu müssen viele Tonnen Erde und alter Siedlungsmüll mit einer provisorischen Materialseilbahn ins Tal gebracht, sortiert und entsorgt werden. Die Abtragungsarbeiten werden noch bis etwa Ende Juni andauern.

Das Sanierungsprojekt wird etwa 1,4 Millionen Franken kosten. Die erste Hälfte der Kosten wurde bereits abgerechnet. Für die kleine Gemeinde sei dies ein grosser Brocken, sagt der neugewählte Gemeindepräsident Silvan Kälin.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.