MORSCHACH: Lawinenniedergang am Fronalpstock

Nach dem Niedergang einer Lawine im Gebiet Laui gibt es bisher keine Anhaltspunkte auf mögliche Verschüttete. Die Rega und Retter des SAC Mythen standen bis Einbruch der Dunkelheit im Grosseinsatz.

Drucken
Teilen
Die Rettungskräfte bereiten sich auf ihren Einsatz vor. (Bild: Kapo Schwyz)

Die Rettungskräfte bereiten sich auf ihren Einsatz vor. (Bild: Kapo Schwyz)

Am Sonntagnachmittag, nach 14.30 Uhr, hat sich im Gebiet Laui am Fronalpstock ein Lawinenniedergang ereignet. Aufgrund der ersten Vermutungen, wonach drei Personen verschüttet worden seien, löste die Rega ein Grossaufgebot für die Rettungskräfte aus, wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilte. Zwei Helikopter, vier Lawinensuchhunde sowie knapp 40 Einsatzkräfte der Sektion Mythen des SAC, der Pisten-Patrouilleure und der Kantonspolizei suchten den Lawinenkegel ausserhalb der Skipiste ab.

Keine Hinweise auf Verschüttete

Der über 50 Meter breite und 200 Meter lange Lawinenkegel wurde mit Lawinensuchgeräten und mit vier Lawinenhunden abgesucht. Dabei wurden keine Hinweise auf Verschüttete gefunden. Die anschliessende Feinsuche mit Sondierstangen ergab laut Polizeiangaben ebenfalls keine Anhaltspunkte auf mögliche Verschüttete.

Bei der Kantonspolizei Schwyz sind bis 17.30 Uhr keine Meldungen nach vermissten Personen eingegangen. Die Suche im Lawinenkegel wurde bis zum Einbruch der Dunkelheit fortgesetzt.

pd/zim