Morschächler liessen es «ghörig chesslä»

Landauf, landab jagt ein Fasnachtsanlass den andern. Ein etwas spezieller Event war die 1. Chesslätä in Morschach.

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Die Fronalp-Chessler begeisterten ihre Fans. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Die Fronalp-Chessler begeisterten ihre Fans. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Das dumpfe Klopfen der Pauken, das Dröhnen der Trompeten und die gekonnten Züge der Posaunen der Fronalp-Chessler erwarteten die vielen hundert Besucherinnen und Besuchern am Samstagabend in der Mehrzweckhalle. Zur 1. Chesslätä heizten die Gastgeber, die Fronalp-Chessler, dem Publikum ganz schön ein. Insgesamt acht Guuggenmusigen aus der Umgebung und der deutschen Schweiz waren in Morschach zu Gast. So die Wasserschlossfäger Untersiggenthal und die Steibruchschränzer Würenlingen, aus dem Kanton Aargau, die Eibeler Straeggele aus dem luzernischen Inwil, die Brummbachsumpfer BBS Horriwil sowie die Rohrspatzen aus dem Kanton Solothurn. Aus dem Kanton Zug reisten die Belcantos Baar und die Cheschtänärigler Walchwil nach Morschach. Breite Unterstützung genossen die Fronalp-Chessler von den benachbarten Timpel-Gäischter Brunnen.

Diese Formationen sorgten zusammen mit den Gastgebern für eine ausgelassene fasnächtliche Stimmung in und vor der Mehrzweckhalle.

Für alle etwas

Die Chesslätä bot alles, was ein gutes Fasnachtsfest bieten muss. In der Halle waren ein Biergarten und eine Rundbar eingerichtet, an denen nach heissen Tänzen kühle Drinks eingenommen werden konnten. An den zahlreichen Bartischchen wurde über Fasnächtliches geplaudert, sofern dies die Pausen zwischen den Guuggenauftritten zuliessen. Wer es etwas ruhiger angehen lassen wollte, der verweilte in der Kaffeebar, wo das Echo vom Föhn Ländlerklänge zum Besten gab. Insgesamt eine feurige Sache, dem Publikum hats gefallen – die 1. Chesslätä war ein Erfolg.

Erhard Gick