MOTION: CVP fordert finanzielle Entlastung der Familien

Die CVP des Kantons Schwyz will Familien in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen entlasten. Deshalb schlägt sie eine Senkung des Selbstbehaltes für die Prämienverbilligungen von 11 auf 10 Prozent vor.

Drucken
Teilen
Stefan Aschwanden, Präsident der CVP des Kantons Schwyz. (Archivbild Harry Ziegler/Neue SZ)

Stefan Aschwanden, Präsident der CVP des Kantons Schwyz. (Archivbild Harry Ziegler/Neue SZ)

Auch wenn Ergänzungsleistungen für Familien mit Kindern für die CVP noch lange nicht vom Tisch ist, schlägt nun die Fraktion eine rasch umsetzbare Alternativmassnahme zur Entschärfung der finanziell schwierigen Situation eines Teils der Familien im Kanton Schwyz vor, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Mit einer Motion verlangt sie vom Regierungsrat, dass dieser den Selbstbehalt für die Prämienverbilligungen von 11 auf 10 Prozent bereits für das kommende Jahr verringert.

Wenn der Selbstbehalt leicht gesenkt werde, steige der Anteil der Anspruchsberechtigten – zurzeit sind es 25'000 im Kanton Schwyz – oder die bereits Berechtigten können mit einer Entlastung von einigen hundert Franken rechnen. Diese finanzielle Leistungserweiterung ist für die CVP verantwortbar, denn im Kanton Schwyz würden auch nach der Senkung des Selbstbehaltes weiterhin weniger Steuerpflichtige von den Prämienverbilligungen profitieren als in anderen Kantonen, wie es weiter heisst.

scd