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MOTORSPORT: Bergrennen auf die Seebodenalp lockt alte und junge Vehikel an

Es wird ein Spektakel: die fünfte Ausgabe des Bergrennens von Küssnacht auf die Seebodenalp. Historische Motorräder und Autos werden am Samstag und Sonntag die Motoren aufheulen lassen – aber auch neue Technologie steht am Start.
Adrian und Marco von Büren (v. l.) auf ihren E-Töffs, Rennleiter Edgar Gwerder und OK-Mitglied Edy Schorno sowie Teilnehmer Andreas Seeholzer präsentieren moderne und historische Motorrad- und Automobiltechnik. (Bild: Erhard Gick (Küssnacht, 8. August 2017))

Adrian und Marco von Büren (v. l.) auf ihren E-Töffs, Rennleiter Edgar Gwerder und OK-Mitglied Edy Schorno sowie Teilnehmer Andreas Seeholzer präsentieren moderne und historische Motorrad- und Automobiltechnik. (Bild: Erhard Gick (Küssnacht, 8. August 2017))

Bald geht es in Küssnacht nostalgisch zu und her. Am Samstag und Sonntag wird viele Jahrzehnte prägende Töff- und Automobilgeschichte auf der Rennstrecke Küssnacht zur Seebodenalp unterwegs sein. Die fünfte Ausgabe des Bergrennens der Neuzeit steht kurz vor dem Start. «Wir sind für das Rennen bereit», erklärte Rennleiter und OK-Präsident Edgar Gwerder gestern an der Pressekonferenz.

Es wird also nicht der qualmende Gummi üblicher Motorsportrennen sein, der am kommenden Wochenende die rund 5000 erwarteten Zuschauer in ihren Bann ziehen wird. Es sind die 222 gemeldeten historischen Fahrzeuge, welche die rund 5 Kilometer lange Strecke vom Küssnachter Dorf (Start unterhalb Gesslerburg) auf die Seebodenalp in Angriff nehmen. Gefahren wird auf der Originalstrecke der Rennen, die bereits in den 1920er- und 30er-Jahren stattfanden.

«Es ist nicht der Geschwindigkeitsrausch, der unser Rennen ausmacht. Es sind vielmehr das fahrerische Können und die Tatsache, dass von den historischen Fahrzeugen auf der steilen Strecke alles abgefordert wird», sagte OK-Mitglied Edy Schorno. Wie aber wird der Sieger des Bergrennens ermittelt? «Die Fahrer absolvieren die Strecke in zwei Läufen. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 49,9 Kilometer pro Stunde. Wer unter dieser Limite über die Ziellinie fährt und dabei die geringste Zeitdifferenz aus den beiden Läufen aufweist, hat das Zeug zum Sieger.»

E-Motorräder fahren ausser Konkurrenz

Tradition und Innovation vereinigen sich am Bergrennen: So werden unter den 222 Fahrzeugen auch verschiedene E-Motorräder um den Sieg kämpfen. Sie fahren allerdings ausser Konkurrenz mit den historischen Maschinen, wie Edgar Gwerder versichert. «Wir möchten aber historisches Material mit neuester Technologie an unserem Bergrennen zeigen», so der OK-Präsident.

Erhard Gick

kanton@luzernerzeitung.ch

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