MUOTATAL: Alle 285 Jahre gibt es hier ein Todesopfer

Der Kanton plant den Ausbau der Strasse nach Muotathal. Wie notwendig er ist, zeigte sich am Mittwoch einmal mehr.

Drucken
Teilen
Reste des Gesteins hängen noch im Sicherheitsnetz. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Reste des Gesteins hängen noch im Sicherheitsnetz. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Steinschlag auf die Muotathalerstrasse kommt immer wieder vor. Darum plant das kantonale Tiefbauamt derzeit die Sanierung dieses Strassenabschnitts zwischen dem Bierkeller und dem Schlattli.

Diese Planung basiert auf einer Risikoanalyse, die der Kanton vorletztes Jahr erstellen liess. Sie errechnet für dieses Strassenstück mit dem heutigen Ausbau «ein kollektives Todesfallrisiko von 0,003479 pro Jahr». Das heisst: Beim heutigen Zustand ist hier alle 285 Jahre mit dem tödlichen Ausgang eines Steinschlags zu rechnen.

Dazu sagt Franz Gallati, Chef des kantonalen Tiefbauamts: «Das Risiko ist am Axen zehnmal höher. Und wir haben im Kanton auch andere Strassenstücke mit diesem Risikofaktor.»

Wenn die Strasse um den «Horerank» ab etwa 2012 ausgebaut wird, plant der Kanton auch neue Sicherungsmassnahmen. Das Vorprojekt aus dem Jahr 2007 sieht vor: weitere Steinschlagnetze oberhalb der Strasse, Ersatz einer bestehenden Steinschlagschutzwand, Sprengung eines Felsüberhangs über der Strasse und weitere waldbauliche Massnahmen.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.