MUOTATHAL: Alpkäse-Wettbewerb: Auch die Löcher zählen

Eine dreiköpfige Jury hat am Donnerstag im Hotel Tell in Muotathal zahlreiche Alpkäse getestet. Nicht immer war sich die Jury einig.

Drucken
Teilen
Drei Experten küren den besten Alpkäse. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Drei Experten küren den besten Alpkäse. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

24 verschiedene Alpkäse, ein paar Mutschli, Geisskäse und Spezialitäten mit Kräutern, Knoblauch, Pfeffer, Kümmel oder Paprika wurden am Donnerstag von einer dreiköpfigen Jury beurteilt. Wahrlich keine leichte Aufgabe, denn der Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten macht gerade mal eineinhalb Punkte aus.

Beurteilt wurde jeder einzelne Käse nach seinem Geschmack und seinem Aroma, seinem Äusseren, der Haltbarkeit, dem Teig und der Lochung. Manchmal waren sich die Experten einig, dann gab es wieder Meinungsverschiedenheiten. In solchen Fällen erfolgten die Abzüge nach demokratischen Richtlinien.

Nach einer vierstündigen Degustation war der Sieger bekannt. Gewonnen hat der Käse von der Alp Laui am Fronalpstock. Älpler Alois Fassbind durfte am Abend den Wanderpreis mit nach Hause nehmen.

Doch was macht einen guten Alpkäse aus? «Es braucht eine Top-Milchqualität, einwandfreie Hygiene, viel Gschpüri beim Handwerk, die richtige Pflege und ein perfektes Kellerklima», erzählt Konrad Suter, milchwirtschaftlicher Berater des Kantons Schwyz und Initiant des Wettbewerbs.

Daniela Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.

Die Jury-Mitglieder Kaspar Elmer, Marlies Gwerder und Brigitte Keller bei der Arbeit.