MUOTATHAL: Der Pragelbus ist ein echtes Bedürfnis

Nach sechs Wochen Versuch ist klar: die Frequenzen auf dem Pragelbus sprengten alle Vorstellungen. Jetzt wird über die definitive Einführung gesprochen.

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Der Pragelbus fährt auf der Ostseite des Pragelpasses über die Grenze zwischen den Kantonen Schwyz und Glarus. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Der Pragelbus fährt auf der Ostseite des Pragelpasses über die Grenze zwischen den Kantonen Schwyz und Glarus. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Der Pragelbus ist eine Attraktion für Wanderer und Ausflügler. Kurz vor Ablauf des sechswöchigen Versuchsbetriebs des Pragelbusses am Sonntag haben bereits rund 2500 Fahrgäste den Bus zwischen Station Hölloch, Muotathal und Richisau benutzt. Gross war der Andrang vor allem bei schönem Wetter. Besonders in der letzten August-Woche war der Pragelbus ein Hit: An zwei Tagen musste die Auto AG Schwyz sogar drei Busse einsetzen.

Voll erfüllt
Emil Gwerder, Co-Leiter des Regio Plus-Projekts «Üses Muotital» sieht die Erwartungen an den Pragelbus voll erfüllt und geht davon aus, dass der Busbetrieb in den nächsten Jahren weitergeführt wird. «Das Regio-Plus-Projekt hat die Initialzündung für den Pragelbus gegeben und nun soll eine neu zu gründende Trägerschaft die Verantwortung für den weiteren Betrieb übernehmen.»

Ähnlich verlief der Prozess bei der Gründung der Alpkäserei-Genossenschaft Pragel-Bödmeren. Heinz Schelbert von der Pragelgarage Muotathal ist mit den Vorbereitungen zur Gründung einer Trägerschaft für den Pragelbus beschäftigt. Der Transportunternehmer hat auch einen Teil der Pragelbusfahrten in Zusammenarbeit mit der Auto AG Schwyz ausgeführt.

pd/red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.