MUOTATHAL: Familiendrama: Für die Täter wird es teuer

Nun ist die Genugtuungssumme bekannt. Die Jugendlichen, welche im April 2008 einen Doppelmord begannen haben, müssen tief in die Tasche greifen.

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Das Jugendgericht des Kantons Schwyz hat im August zum Muotathaler Mordprozess die Urteile gefällt. Bekannt wurden damals vorerst die kurzen Freiheitsstrafen, die Verfügung zur Unterbringung in einem Heim und ambulante Therapien für Haupttäter und Mitangeklagten.

Ebenfalls verurteilt wurden damals die beiden Angeklagten zu hohen Geldsummen. Deren Höhe stand unmittelbar beim Prozess noch nicht fest. Inzwischen allerdings hat das Jugendgericht die Summen weit gehend festgelegt. Wie das Gericht am Donnerstag auf Anfrage bestätigte, wurden die beiden Täter zu Genugtuungszahlungen von insgesamt 150'000 Franken und zur Deckung von zum Teil noch nicht genau beziffertem Schadenersatz verurteilt. Für diese Summen haften die beiden Verurteilten solidarisch.

Der damals 15-jährige Haupttäter hat im April 2008 in der Nacht seine Stiefmutter und seinen Stiefbruder mit einem Messer umgebracht.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.