MUOTATHAL: Jetzt wird der Berg überwacht

Nach dem Felssturz beim Mettelbach werden nun Massnahmen ergriffen. Nur bei Sprengungen bleibts dabei aber nicht.

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Kantonsgeologe Daniel Bollinger (Mitte) erklärt die Situation beim Mettelbach dem Gemeindepräsidenten von Muotathal, Franz Föhn (rechts) und dem Vorsteher des Amts für Wasserbau, Alois Rey. (Bild Andreas Oppliger/Neue SZ)

Kantonsgeologe Daniel Bollinger (Mitte) erklärt die Situation beim Mettelbach dem Gemeindepräsidenten von Muotathal, Franz Föhn (rechts) und dem Vorsteher des Amts für Wasserbau, Alois Rey. (Bild Andreas Oppliger/Neue SZ)

Die Situation beim Mettelbach zwischen Ried und Muotathal hat sich beruhigt. Das gab der Schwyzer Kantonsgeologe Daniel Bollinger am Mittwoch an einer Medienkonferenz vor Ort bekannt. Noch am Wochenende ist es immer wieder zu kleineren Abbrüchen gekommen. Bei einer genauen Untersuchung am Dienstag habe man noch einige Risse im Fels entdeckt, insbesondere auf der rechten Seite der Abbruchstelle.

Um die Entwicklung der Risse zu beobachten, sollen so bald als möglich, sicher aber noch in diesem Jahr, Messbolzen in die Felswand gesetzt werden. Diese Arbeit werde zusammen von einem Bergführer und einer Fachperson vorgenommen. Die Bolzen werden von Hand in die Felswand gesetzt, dazu muss eine Person abgeseilt werden.

Die Gefahr weiterer grösserer Felsstürze ist klein. Vielmehr Sorgen bereitet den Behörden drohendes Hochwasser. «Der Mettelbach muss deshalb den ganzen Frühling und Sommer über beobachtet werden», sagt Alois Rey, Vorsteher des kantonalen Amtes für Wasserbau.

Andreas Oppliger; rem

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.