MUOTATHAL: Muotathal: Im Hölloch wird weiterhin geraucht

Bruno Suter aus Muotathal stellt sich quer gegen ein «sinnloses, einfältiges Gesetz». Dies, obwohl er mitten im Wahlkampf steht.

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Bruno Suter, Wirt und Regierungsratskandidat aus Muotathal. (Bild Laura Vercellone/Neue LZ)

Bruno Suter, Wirt und Regierungsratskandidat aus Muotathal. (Bild Laura Vercellone/Neue LZ)

Das neue Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen freut nicht alle Wirte: «In meinem Betrieb wird bis auf weiteres ohne Bewilligung geraucht», sagt Bruno Suter. Erstaunlich dabei: Der 59-jährige Wirt des Restaurants Hölloch in Muotathal kandidiert zum vierten Mal für einen Sitz im Regierungsrat – für die unabhängige Mehrheitsparty.

Suters Restaurant hat eine Fläche von knapp 70 Quadratmetern und könnte somit eine Bewilligung als Raucherlokal beantragen. Doch dagegen sträubt sich Suter. «Ich verstehe nicht, dass man wegen einem Blödsinn Betriebe opfert.» «Ich tue das aus Solidarität mit Betrieben, deren Räume zu gross sind und die keine Raucherabteile realisieren können.» Suter nennt das neue Gesetz «sinnlos und einfältig.» Ab dem 1. Mai werden Wirte wie Suter kontrolliert. «Es ist Sache der Polizei, wie man damit umgeht», hiesst es beim kantonalen Arbeitsinspektorat.

Andrea Schelbert

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.