MUOTATHAL: Pragelschiessen vom Pass ins Tal verlegt

Das diesjährige Pragelschiessen fiel dem Wetter zum Opfer. Statt auf dem Pass wurde in Muotathal geschossen. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch.

Drucken
Teilen

Die Resultate im Schiessstand fallen in der Regel besser aus als in der freien Natur. Weil die 32. Ausgabe des beliebten Pragel-Bergschiessens witterungsbedingt kurzerhand vom Pass ins Thal verlegt werden musste, fielen die Resultate dementsprechend aus.

«Wir haben hier in unserem Schiessstand nahezu ideale Bedingungen. Die Sicht ist hervorragend, und es ist windstill. Die Schützen können sich also kaum beklagen», sagte am Sonntag Meiri Bürgler, OK-Präsident. «Klar ist das Schützen-Ambiente auf dem Pass schöner als hier im Stand. Kaum ein Schütze hat ob der Verlegung ins Thal reklamiert», so der OKP weiter.

Die Verlegung war weise, denn die Pragelpasshöhe war dieses Wochenende meist in Nebel gehüllt. Und in Muotathal wurde, wie bereits angesprochen, hervorragend geschossen. «Gesamthaft schossen 41 Schützen das Maximum», sagte Christian Guzek vom Rechnungsbüro.

Gute Beteiligung
Über 600 Schützen und Schützinnen absolvierten das Pragelprogramm bereits am Samstag. «Das ist für uns eine äusserst erfreuliche Beteiligung», sagte OK-Präsident Meiri Bürgler. Bis am Sonntagabend beteiligten sich 1040 Schützen aus 61 Sektionen am beliebten Schützenfest. «Es hat dieses Jahr erfreulich viele Frauen an unserem Schiessen gehabt», sagte Schiessleiter Adolf Betschart. Obwohl die Verhältnisse im Schützenstand etwas enger sind als auf dem Pragel, konnte das Schützenfest reibungslos und diszipliniert durchgeführt werden.

Erhard Gick