MUOTATHAL: Wie sicher ist es bei der Schiessanlage Selgis?

Wenn die neue Gondelbahn auf den Stoos nicht wie geplant gebaut werden kann: Ausgelöst hat dies Beat Betschart aus Brunnen.

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Beat Betschart im Jahr 2004 bei der Schiessanlage Selgis. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Beat Betschart im Jahr 2004 bei der Schiessanlage Selgis. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Beat Betschart ist eidgenössischer Schiessoffizier für die Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug. In dieser Funktion überwacht er die Schiessanlagen dieser Kantone «hinsichtlich Zweckmässigkeit, Sicherheit und technischen Anforderungen», wie dazu in der Schiessanlagen-Verordnung des Bundes steht. 2004 gab Betschart denn auch die ersten Anlagen auf dem Schiessgelände im Selgis bei Ried-Muotathal zur Benützung frei. Weil Schüsse aus diesem Gelände deren Gondeln treffen könnten, musste jetzt das Projekt für eine Gondelbahn vom hinteren Schlattli auf den Stoos gestoppt werden.

«Unsere Bedenken äusserten wir am vergangenen 20. August gegenüber allen Beteiligten an einem runden Tisch in der Gemeindekanzlei Muotathal», sagt Betschart. «Da wurde lange diskutiert. Aber ich sagte, die Problematik sei schon seit einem Jahr bekannt gewesen.» Ihm zufolge ist die Bevölkerung vor Fehlschüssen aus dem Selgis «absolut sicher».

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.