MUOTATHALER TÖTUNGSDELIKT: Ex-Mann will Kürzung nicht akzepieren

Um die Muotathaler Bluttat ist hinter den Kulissen noch ein Rechtsstreit im Gang. Gestritten wird um eine Genugtuungs­summe.

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Im Tötungsdelikt Muotathal sprachen die Richter dem Ex-Mann und Vater der beiden Getöteten eine Genugtuungssumme von 45'000 Franken zu. Der Schwyzer Regierungsrat kürzte diese Summe auf 30'000 Franken. Dagegen wehrt sich der Mann jetzt beim kantonalen Verwaltungsgericht. Dort ist der Fall derzeit hängig.

In einem offenen Brief an die Medien kritisiert der Mann, dass die Schwyzer Regierung sein Leiden nicht als das maximal Mögliche bezeichnet. Er beklagt sich zudem darüber, «wie der Vater des Mörders, der Stiefvater meines getöteten Sohnes, entschädigt wird». Zudem zahle der Staat die Heimkosten des Mörders in der Höhe von 190'000 Franken im Jahr, «mir als Opfer aber soll nur die einmalige Genugtuungssumme von 30'000 Franken zustehen».

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.