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MUOTATHALERSTRASSE: Die Tunnellösung kostet 18,5 Millionen mehr

Die Muotathalerstrasse um das Gibelhorn soll in offener Linienführung für rund 46 Millionen Franken ausgebaut werden. Der ebenfalls geprüfte Tunnel durch das Gibelhorn würde einiges mehr kosten
Schmale und kurvenreiche Stelle beim Gibelhorn. (Archivbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Schmale und kurvenreiche Stelle beim Gibelhorn. (Archivbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Muotathalerstrasse wird zwischen Bierkeller und Schlattli in drei Etappen auf einer Gesamtlänge von rund 2 Kilometern ausgebaut. Aufgrund einer Motion hat das Baudepartement des Kantons Schwyz zwei Varianten für die erste Etappe dieser Sanierung ausgearbeitet – eine mit offener Linienführung um das Gibelhorn herum und eine mit einem Tunnel durch das Gibelhorn.

Der Schwyzer Regierungsrat spricht sich in seinem Antrag an den Kantonsrat für die offene Linienführung aus, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Gegen die Tunnelvariante sprechen die höheren Baukosten von 18,5 Millionen Franken sowie die wesentlich höheren Unterhalts- und Betriebskosten.

Vier Jahre Bauzeit für offene Linienführung
Bei der offenen Linienführung, die der bestehenden Strasse folgt, wird mit Gesamtkosten von 46,3 Millionen Franken für die erste Bauetappe gerechnet. Die hohen Kosten erklären sich laut Mitteilung vor allem durch das schwierige Gelände und die Sicherungsmassnahmen gegen Naturgefahren. Die Bauzeit beträgt insgesamt rund vier Jahre.

Während der Bauzeit ist die Strasse grösstenteils (mit Ausnahme der Wintermonate) nur einspurig befahrbar oder während der Nacht ganz gesperrt. Für die Zeit der Sperrung werden Umfahrungsstrassen über Schönenbuch und über Aufiberg eingerichtet.

350 Meter langer Tunnel
Für die Tunnelvariante wird mit Gesamtkosten von 64,8 Millionen Franken gerechnet. Die Länge des Tunnels wird auf 350 Meter begrenzt. Die Bauzeit soll fünf Jahre betragen. Die Sanierungs- und Ausbauarbeiten sowie die Verkehrsbehinderungen bewegen sich im vergleichbaren Rahmen wie bei der offenen Linienführung.

Breitere Strassen und Radweg
Die erste der drei Bauetappen umfasst den Strassenausbau auf einer Länge von 900 Metern im Bereich des Gibelhorns, Anpassungen an die folgenden zwei Etappen, die Massnahmen zum Schutz vor Naturgefahren auf der gesamten Strecke sowie die Einrichtung von Umfahrungsstrassen.

Die Hauptstrasse wird durchgehend verbreitert, so dass in Zukunft zwei Lastwagen gefahrlos kreuzen können und ein separater Radstreifen Platz findet.

ana

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