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MURI: 100 Tage: Der neue Chef des Spitals zieht Bilanz

Anlässlich des Jahresberichts hat das Spital Muri zur Pressekonferenz geladen. Dabei fasst der neue Spitalchef Daniel Strub die Vergangenheit zusammen und blickt in die Zukunft.
Von links: Daniel Strub, CEO, Sabina Rüttimann, Stiftungsratspräsidentin, und Rainer Leuthard, CFO. (Bild: Andrea Muff (Muri, 27. April 2017))

Von links: Daniel Strub, CEO, Sabina Rüttimann, Stiftungsratspräsidentin, und Rainer Leuthard, CFO. (Bild: Andrea Muff (Muri, 27. April 2017))

Optisch verändert sich das Spital Muri täglich – innen wie aussen. Dies wird klar, als der neue CEO des Spitals, Daniel Strub, von seien ersten hundert Tagen spricht. An der Pressekonferenz am Donnerstag waren die aktuellen Zahlen (siehe Box), der Jahresbericht und ein Blick in die Zukunft Themen, die der Spitalchef, die Präsidentin des Stiftungsrates, Sabina Rüttimann, und Finanzchef Rainer Leuthard behandelten. Beim Rückblick auf das letzte Jahr machte Sabina Rüttimann klar: «Aus einem ‹normalen› Jahr wurde nichts.» Dies lag daran, dass Marco Beng Mitte Jahr vom Posten des CEO zurücktrat.

An seine Stelle trat Daniel Strub. Die Geschäfte konnten per 1. Januar 2017 auf den neuen Leiter übertragen werden. «Ich bin sehr glücklich über die Chance, die mir der Stiftungsrat gegeben hat», sagt Daniel Strub eingangs seiner Ausführungen. Seine ersten hundert Tage waren geprägt von Veränderungen – baulichen und personellen. Drei von fünf Geschäftsleitungsmitgliedern sind neu im Leitungsgremium.

Zu den baulichen und administrativen Umgestaltungen: Das neue Ambulatorium für Sprechstunden (Interdisziplinäres Zentrum) entsteht gegenwärtig und wird im Herbst eröffnet. Seit 2014 wurde das Klinikinformationssystem Kisim schrittweise in den Alltag des Spitals Muri integriert. Weiter wird die Operationskapazität ausgebaut von bisher vier auf sechs Säle.

Die zentrale Sterilisationsanlage, wo etwa das Operationsmaterial gereinigt und bereitgestellt wird, soll grösser und moderner werden. Neu befindet es sich in den Kellerräumen des Spitals und ist mit einem Lagerlift mit den Operationssälen verbunden. Ein leistungsfähigerer Computertomograf (CT) kommt im Verlauf dieses Jahres ins Spital Muri. 2018 hält zudem ein zweiter Magnetresonanztomograf (MRT) Einzug. Diesen Sommer werden auch drei neue Gebärsäle im Neubau in Betrieb genommen.

Pensionierungen und Neuorientierungen

Auch personell lief im vergangenen Jahr und in den ersten hundert Tagen einiges. Neben dem Wechsel auf dem CEO-Stuhl wird die Pflegedienstleiterin Ruth Engeler nach 20-jähriger Tätigkeit für das Spital Muri in Pension gehen. Den Stab übergibt sie an Stephan Schärer. Michael Schläpfer, Leiter des Bereichs Betriebe und Infrastruktur, sucht nach neun Jahren eine berufliche Neuorientierung. «Damit muss noch dieses Jahr ein weiteres Mitglied der Spitalleitung ersetzt werden», erklärt Daniel Strub. Einen weiteren Wechsel gibt es in der anästhesiologischen Klinik. Sven Fischer übernimmt das Amt des Chefarztes, da Hannelore Klemann in Pension gehen wird.

Als das Spital Muri Mitte April kommunizierte, dass das Ärztezentrum in Sins per Ende Juli schliessen muss, kam das für die Gemeinde unerwartet (Ausgabe vom 19. April). Der Grund: «Ohne Ärzte keine Sprechstunde», erklärt Daniel Strub. Mehrere Ärzte hätten das Zentrum verlassen, sei es aufgrund beruflicher Neuorientierung oder der Eröffnung einer eigenen Praxis als selbstständiger Hausarzt. Strub sagt: «Ich bedaure die Schliessung, und leider gibt es nichts Neues mitzuteilen.»

Andrea Muff

andrea.muff@zugerzeitung.ch

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