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MURI: Drei für zwei auf dem Klosterhof

Mit Film, Kabarett und viel Musik geht das Open Air Muri Nights kommendes Wochenende in die vierzehnte Saison. Als Hauptact konnte ein bekannter Name gewonnen werden.
Cornelia.bisch@zugerzeitung.ch
Als Hauptact am Samstag tritt der populäre Sänger und Songwriter Marc Sway auf.

Als Hauptact am Samstag tritt der populäre Sänger und Songwriter Marc Sway auf.

Konzertbesucher kommen dieses Jahr am Open Air Muri Nights gleich dreifach auf ihre Rechnung, denn anstelle der bisherigen zwei, stehen am kommenden Samstag drei attraktive Acts auf dem Programm. «Damit wollen wir weitere Zielgruppen und insgesamt mehr Besucher anziehen», erklärt der Medienverantwortliche Edgar Habich. Bereits um 17.30 Uhr geht es los mit dem «Traktorkester». «Diese Band besteht aus 12 Männern, die mit Blasinstrumenten einen Musikmix machen mit schnellen, dynamischen Rhythmen und Folk­lore-Einschlägen», so Habich. «Das ist ein guter Start, um das Publikum zum Leben zu erwecken.» Dann folgt Damian Lynn, ein interessanter junger Mann, der oft auch im Radio zu hören ist, jedoch eher noch am Anfang seiner Karriere steht.

Hauptact des Abends stellt der bekannte Singer-Songwriter Marc Sway dar. Dass sie den Schweizer Star mit brasilianischen Wurzeln gewinnen konnten, freut die OK-Mitglieder besonders. «Zudem scheint dieses Jahr endlich mal wieder das Wetter mitzuspielen, die Aussichten sind sehr gut», sagt Habich erleichtert. Der Freitagabend steht traditionsgemäss im Zeichen des Films. Eingeleitet wird er jedoch durch das Kabarettduo Klischee, welches Paarbeziehungen und ihre Tücken humorvoll auf die Schippe nimmt. Danach folgt der Musikfilm «La La Land». «Das ist der Film dieser Saison, eine wundervolle Story mit viel Musik, die ausgezeichnet zu einem Open Air passt», stellt ­Habich fest.

Damit sei es dem OK gelungen, eine ideale Kombination für die vierzehnte Ausgabe von Muri Nights zu schaffen. «Kabarett, Film, Musik, das ist alles, wofür Muri Nights steht.» In den Pausen und nach den Acts sorgen DJ Fix und Fertig für ansprechende Hintergrundbeschallung. Auch dies ist eine Neuerung. «Wir würden uns freuen, wenn die Besucher nach den Konzerten noch etwas bleiben würden.» Das Angebot an Speis und Trank ist sehr vielfältig.

Ausdauer und hohe Frusttoleranz nötig

Zu Beginn eines jeden neuen Open Airs besteht eine Wunschliste von Acts, die das OK gerne in Muri sehen würde. Manche Wünsche werden erfüllt, andere bleiben unerreichbar. «Wir stehen im Wettbewerb mit vielen anderen Open Airs, und es werden immer mehr», betont Habich. «Die Folgen davon zeigen sich einerseits bei der Verfügbarkeit der Künstler, andererseits bei deren Gagenforderungen, die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind. Deshalb sind wir besonders glücklich, einen attraktiven Line-up bekommen zu haben.» Ausdauer und eine hohe Frusttoleranz seien der Preis dafür. Hinter dem Open Air steht der Filmklub Mansarde. «Ein vierköpfiges Organisationskomitee übernimmt die konzeptionellen und organisatorischen Aufgaben», erklärt Habich. «Zusätzlich stehen rund 50 Helfer aus den Reihen des Filmklubs, aus dem Freundeskreis und aus Vereinen für die aktive Durchführung im Einsatz.»

Das OK besteht neben Edgar Habich aus der Präsidentin Bettina Erni, bei der sämtliche Fäden zusammenlaufen, Martina Bodmer, die für Catering und Infrastruktur verantwortlich ist, sowie dem technischen Leiter Thomas Haller. «Der Arbeitsaufwand ist für alle erheblich», so Habich. Vor allem das Einholen der behördlichen Bewilligungen für den Veranstaltungsort, die Parkplatzsituation, Verkehrsführung, Werbung etc. sei extrem aufwendig und kompliziert. «Es ist ein richtiger Dschungel. Das ist nicht zu unterschätzen, gehört aber halt einfach dazu.»

Tiefe Preise für Kinder

Das Budget bewegt sich knapp im fünfstelligen Bereich. Ein grosszügiges Sponsoring erlaubt es dem Filmklub, das unternehmerische Risiko zu stemmen und trotzdem die Preise moderat zu halten. «Das ist uns wichtig. Wir möchten auch Familien den Besuch ermöglichen.» Sie stehen bei der Preisgestaltung denn auch im Fokus. Kinder zwischen 8 und 15 Jahren sind am Freitag für 10, am Samstag sogar für nur 5 Franken dabei.

Cornelia Bisch

cornelia.bisch@zugerzeitung.ch

Hinweis

www.muri-nights.ch

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